„Der Tod ist das Tor zum Leben am Ende eines mühsam gewordenen Weges“, diese Worte waren in der Todesanzeige Maria Gürtlers zu lesen. Am 18. August ging ihr langer Lebensweg von 90 Jahren zu Ende. Pfarrer Udo Klösel und Nachbar Diakon Herbert Sturm hielten das Requiem in der Wieskirche. Das Licht der Welt erblickte Maria Gürtler, besser bekannt als „Kemnitzer Mare“ in Moosbach am 28. Mai 1931 als Tochter von Ignatz und Maria Kemnitzer. Nach der Schulzeit in Moosbach arbeitete sie mit in der elterlichen Landwirtschaft. Nachdem eine Schwester bereits im Kindesalter verstorben war und ihr älterer Bruder im Krieg blieb, übernahm sie das elterliche Anwesen. Im April 1961 heiratete sie Josef Gürtler aus Tännesberg. Drei Kinder, zwei Söhne und eine Tochter wurden ihrer Ehe geschenkt. Inzwischen sind vier Enkel und auch ein Urenkel hinzugekommen, denen sie eine liebevolle Oma und Uroma war. Treu und aufopferungsvoll sorgte sie für ihre Familie.
Fleißig und unermüdlich arbeitete sie in der Landwirtschaft und beherbergte auch Urlaubsgäste. Im Rentenalter wurde die Landwirtschaft aufgegeben. 2005 verstarb ihr Ehemann Josef. Seit 2007 kamen immer wieder gesundheitliche Probleme dazu, von denen sich die tiefgläubige Frau erholte. Ein Schlaganfall ließ ihren Weg in den letzten Jahren mühsam und beschwerlich werden. Kraft schöpfte sie in dieser Zeit durch ihre Familie, die für sie sorgte und die für sie da war. Die Trauerfeier gestalteten Sängerin Wilma Wallner begleitet von Ludwig Putzer (Orgel) sowie die Veeh-Harfen des Frauenbundes mit. Dem Frauenbund war Gürtler 1982 beigetreten. In einer Monatsmesse wird ihrer gedacht.












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