06.11.2019 - 11:42 Uhr
MoosbachOberpfalz

"Mehr auf Umwelt achten"

Eine gigantische Lichtershow präsentieren Wolfgang Bernhard und Marco Spandl bei der "Nacht der Lichter" in der Wieskirche. Sie schaffen im Altarraum ein faszinierendes und buntes Farbenspiel.

Alle Besucher erhielten am Eingang eine Kerze. Diese wurde von ihnen nach vorne getragen, entzündet und in eine Wasserschale gelegt. Dies sollte Sinnbild sein, dass uns Gott trägt.
von Peter GarreissProfil
Prächtig und beeindruckend war die Nacht der Lichter in der Wieskirche und imposant die Lichtershow, die das Gotteshaus in bunter Farben und Strahlen eintauchte.

Die Moosbacher Ministranten hatten zur „Nacht der Lichter“ eingeladen. Voll besetzt war das Gotteshaus. Die Besucher kamen aus der ganzen Region. Bereits vor Beginn wurden sie mit Gesängen aus Taizé eingestimmt. Thema waren die vier Element: Feuer, Wasser, Luft und Erde. Marie Liegl und Sophie Forster dankten den Technikern sowie Pfarrgemeinderatssprecherin Elisabeth Völkl und Christina Fischer für die Unterstützung.

Jonas Rom stimmte in die Schöpfungsgeschichte ein und brachte immer wieder Auszüge daraus. "Die vier Elemente stehen sehr nah beieinander und bilden einen von Gott geschaffenen Kreislauf, den man nicht unterbrechen kann", sagte Hannah Kellermann. Sie müssen im Gleichgewicht zueinander stehen. "Wenn wir eines zerstören, zerstören wir alle und uns selbst. Es soll uns bewusst werden, mehr auf unsere Umwelt zu achten und mit Respekt zu behandeln, damit wir in Zukunft so gut wie bisher weiterleben können." Sophia Simon trug die Meditation vor.

"Wasser ist das Element des Lebens", trug Liegl vor. "Ohne Wasser ist kein Leben auf unserem Planeten möglich." Sie wies auch auf den Plastikabfall hin. "Den Begriff Luft verbinden wir Christen auch mit dem Heiligen Geist." Die jüngeren Ministranten ließen dazu Seifenblasen steigen. "Luft ist ebenso eine unserer wichtigsten Lebensgrundlagen", berichtete Forster. "Sie erscheint unsichtbar und ist doch vorhanden. Sie umgibt den gesamten Erdball und besteht aus einem Gasgemisch. Fast jedes Lebewesen braucht sie zum Überleben." Fürbitten trugen Beate Kleber, Veronika und Katharina Kellermann vor.

"Die Erde ist die Mutter aller Elemente", war von Hanna Stefinger zu hören. "Mit ihr beginnt der Kreislauf des Lebens und auch hier endet er wieder. Sie bringt Leben und Nahrung hervor und ist der Boden für alles Gedeihen. Auf der Erde kann ohne Wasser nichts wachsen und ohne Luft können wir alle nicht atmen."

Für die Musik waren Lorenz Trinkl, Jakob Liegl und Hannes Roth zuständig. Zum Verweilen nach der besinnlichen Veranstaltung boten die Ministranten Punsch an. Ein Bild des tödlich verunglückten Sebastian Putzer 2016 erinnerte an ihn. Er hatte das Kreuz 2015 aus Taizé mitgebracht.

Prächtig und beeindruckend war die Nacht der Lichter in der Wieskirche und imposant die Lichtershow, die das Gotteshaus in bunter Farben und Strahlen eintauchte.
Prächtig und beeindruckend war die Nacht der Lichter in der Wieskirche und imposant die Lichtershow, die das Gotteshaus in bunter Farben und Strahlen eintauchte.
Drei Ministranten trugen die Fürbitten bei der Nacht der Lichter vor.
Alle Besucher erhielten am Eingang eine Kerze. Diese wurde von ihnen nach vorne getragen, entzündet und in eine Wasserschale gelegt. Dies sollte Sinnbild sein, dass uns Gott trägt.
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