Moosbachs Bürgermeister Armin Bulenda (CSU) und dritter Bürgermeister Helmut Meindl (UWG) empfingen im neu erschlossenen Gewerbegebiet „Hammermühle“ den Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht. Stolz verkündete Bulenda, dass bereits sämtliche Bauparzellen verkauft wurden und der Markt wegen der vielen vorliegenden Anfragen beabsichtige, im Anschluss an das Gewerbegebiet an der Kreisstraße Moosbach – Pleystein eine vier Hektar große Erweiterung durchzuführen. Der Planungsauftrag dafür sei bereits vergeben. Leider, so erklärten Bulenda und Meindl, liege der Fördersatz für Betriebsansiedlungen in Moosbach nur bis zu 20 Prozent, statt 30 Prozent wie in den Nachbarorten.
Bürgermeister Armin Bulenda wies auch darauf hin, dass die neu als Gewerbegebiet auszuweisenden Flächen dem Land Bayern, der Staatsforstverwaltung, gehören. Diese verkaufe nicht, sondern schließe nur Tauschverträge ab. Moosbach könne aber nicht viele Waldflächen zum Tausch anbieten, denn darauf lasten Ansprüche von Rechtlern. Bulenda und Meindl führten auch darüber Klage, dass beim Bau der Zufahrt von der Kreisstraße zum Gewerbegebiet „Hammermühle“ vom Markt die Schaffung einer sehr teuren Abbiegespur verlangt wurde, die die Erschließungskosten für die Betriebe erheblich verteuerte. In den Gewerbegebieten der an Moosbach angrenzenden Kommunen dagegen wurden diese nicht verlangt. Die beiden Gemeindechefs baten den Abgeordneten auch um Unterstützung bei der Realisierung der Anbindung Moosbach an den Bocklradweg bei Lohma. Für Bulenda zeichnen sich jetzt bei den Übernachtungszahlen ein neuer Trend, nämlich weniger Wanderer und mehr Radfahrer, ab.















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