Moosbach
07.12.2021 - 13:14 Uhr

Neue Buswartehäuschen: Kinder kommen nun trocken zur Schule

Bürgermeister Armin Bulenda (links) und Ortssprecher Thomas Kleber nahmen das neue Buswartehäuschen in Ödbraunetsrieth in Augenschein und stellten keinerlei Mängel fest. Bild: gi
Bürgermeister Armin Bulenda (links) und Ortssprecher Thomas Kleber nahmen das neue Buswartehäuschen in Ödbraunetsrieth in Augenschein und stellten keinerlei Mängel fest.

Der Markt Moosbach ist eine große Gemeinde mit 6.400 Hektar Fläche und unterhält derzeit 15 Buswartehäuschen. Bei jedem Wind- und Wetter warten darin die Schulkinder auf ihren Schulbus. Oft sind es auch Kinder, die an weiterführende Schulen gehen. In den Gemeindeteilen Ödbraunetsrieth und Rückersrieth waren die Buswartehäuser seit längerer Zeit in einem erbärmlichen Zustand. Die Kinder waren dem Wetter ausgesetzt und kamen oft nass in der Schule an. In Dorfversammlungen kam das immer wieder zu Sprache. Die im Mai 2020 neu in den Gemeinderat eingerückten Mitglieder Klaus Prießnitz (Rückersrieth) und Thomas Kleber (Heumaden) stellten deshalb Antrag auf neue Wartehäuser. Immerhin nutzen je zehn Kinder täglich in Rückersrieth und Ödbraunetsrieth das Häuschen. In Ödbraunetsrieth fanden auch die Nutzer des Linienbusses Moosbach – Eslarn die Unterstellmöglichkeit. Letzten Montag war es soweit und die Lieferfirma stellte zu Nachtzeiten die beiden Häuschen auf. Die beiden Häuschen sind aus Glas und total einsehbar, was eine gewisse Sicherheit für die Kinder mit sich bringt. Bürgermeister Armin Bulenda und Ortssprecher Thomas Kleber gaben das neue Häuschen zur Nutzung frei. Auch in Rückersrieth konnten Bulenda und Marktrat Klaus Prießnitz keine Mängel feststellen. Nur der alte rissige Sockel, auf den die Lieferfirma das neue Wartehaus stellte, bedarf noch einer Sanierung. Die Kosten für beide Häuschen betragen 8000 Euro und werden zum Großteil durch öffentliche Zuschüsse aufgebracht.

 
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