/Niederland. Er erinnerte an die Nikolaus-Kirche in Floß in der der Heilige mit auf einem Bild dargestellt ist. Am Fuß ist eine Krone, die darauf hinweist, dass er ein irischer Königssohn war.
Wendelin kam auf das Festland, um als Missionar, den Glauben als Einsiedler zu leben. Er betreute die Leute mit ihrem Vieh. Verschiedene Legenden ranken sich um den Heiligen. Er ist Patron der Hirten und Herden, Schäfer und Bauern, des Viehs, hilft gegen Viehseuchen, kümmert sich um gedeihliche Witterung und gute Ernte sowie für Natur- und Umweltschutz.
Wendelin arbeitete beim Gutsherrn als Schafhirte. Eines Tages machte der ihm Vorwürfe, weil er ein Tier aus seiner Herde schlachten lassen wollte, um es seinen Gästen vorzusetzen. Aber Wendelin war zu weit weg vom Gut, als dass dies noch rechtzeitig möglich wäre. Der Hirte antwortete seinem Herrn, er solle sich keine Sorgen machen. Gott könne alles gut machen. Verärgert ritt der Gutsherr nach Hause. Als er am Gehöft ankam, sah er Wendelin, wie er in aller Ruhe mit den Schafen in Guthof einzog. Wendelin glaubte, dass für Gott alles möglich ist und hatte Vertrauen.
Der Pfarrer lobte die zwei schönen Bilder in der Kapelle. Gemeinsam wurde die Schubertmesse gesungen. Erika Prem trug die Lesung vor. Als Ministranten fungierten Selina Seidl und Lukas Hammerl von der Expositur Etzgersrieth. Im Gebet eingeschlossen wurden auch die Verstorbenen der Ortschaft. Most dankte der Familie Irlbacher für die Betreuung der Kapelle.














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