Mehr als 200 Gäste wollten sich die Serenade der Stadtkapelle Pleystein im Moosbacher Kurpark nicht entgehen lassen. Natürlich waren auch viele Gäste aus Pleystein, Vohenstrauß, Eslarn und Waidhaus sowie Urlaubsgäste gekommen. Durch den Abend führte Teamchef Markus Schulz. Er ist kein Unbekannter in der Moosbacher Musikszene, denn seit der Gründung der Musikschule Moosbach ist der Pleysteiner musikalisch ein „Moosbacher“. Vom Musikschüler aus der Zeit des Musikdirektors Georg Zimmermann in den 1980er-Jahren stieg er bis zum Kapellenchef der Pleysteiner Stadtkapelle auf und ist heute noch Musiklehrer an der Musikschule Moosbach.
Bevor die Musikanten die Zuhörer mit ihren Melodien erfreuten, hieß Moosbachs 2. Bürgermeister Helmut Meindl alle Gäste willkommen. Er dankte der Touristikleiterin vom Rathaus Moosbach Claudia Rieß für ihre hervorragende Planung der Moosbacher Serenaden. Die Stadtkapelle Pleystein präsentierte ein unterhaltsames Programm, das hauptsächlich aus böhmischen Weisen bestand. Auch ihre Zusammenarbeit mit den Musikanten aus ihrer österreichischen Partnerstadt Gamlitz ließen sie immer wieder durchblicken.
"Wir Musikanten" als Lieblingslied
Schon beim ersten Musikstück „Bei uns daheim“ kamen die begeisterten Zuhörer in Fahrt. Es folgten „Perovanka", die „Sorgenbrecher-Polka", die „Polka mit Herz“ und die „Kuschelpolka“. Die 20 Pleysteiner Musikanten und Musikanten kamen auch an ihrem Lieblingslied „Wir Musikanten“ nicht vorbei, das sie ganz innig vortrugen. Dem anwesenden Altbürgermeister Andreas Wutzlhofer dankten sie für die gute Zusammenarbeit mit dem romantischen „Böhmischen Traum“ und an die mährische Stadt Nabajedlanke erinnerten sie mit flotter böhmischer Musik. „Mein Herz schlägt nur für Dich“ spielten sie für die anwesenden Verliebten.
Ganz böhmisch ging es nochmals gegen Ende der Serenade mit der „Böhmischen Liebe“, der „Vogelwiese“ und der „Südböhmischen-Polka“ zu. Natürlich durften auch Eigenkompositionen von Kapellenmitgliedern wie das „Heimatnah“ eines Orchestermitgliedes sowie der „Pleysteiner Marsch“ ganz zum Schluss nicht fehlen.













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