Moosbach
20.02.2023 - 15:15 Uhr

Super Stimmung im Feuerwehrhaus Moosbach beim Kappenabend

Der Auftritt der "Feierwehr-Kapell'n" ist in Moosbach ein Highlight in der närrischen Zeit. Nach einer Zwangspause konnte die Feuerwehr endlich wieder zu der besonderen Darbietung einladen und viele Gäste ließen sich das nicht entgehen.

Super Stimmung herrschte beim Kappenabend der Feuerwehr Moosbach. Der Saal und die Bar waren brechend voll. Der Abend stand unter dem Motto: „Hauptsach' schöi is“. Die Feuerwehrfrauen und -männer halfen tatkräftig zusammen und bereiteten den Besuchern einen tollen Abend. Außerdem erfuhren die Besucher viele lustige Neuigkeiten beim Auftritt der „Feierwehr-Kapell'n“. Vorsitzender Josef Hierold junior konnte auch Feuerwehren aus der Gemeinde, andere Vereine, Pfarrer Udo Klösel, Dritten Bürgermeister Helmut Meindl und Markträte willkommen heißen. Die Kapelle „Schampus“ mit Sängerin Sonja spielte zur Unterhaltung auf.

Unter großem Beifall wurde die „Feierwehr-Kapell'n“ empfangen. So marschierte die Kapelle mit dem Taferlträger (Michael Guttenberger) ein. Sie präsentierten sich als sechs der Moosbacher „Feierwehr Kapell'n“. Zum Aussingen wurde zum Teil „Erfundenes und Belustigendes“ mit eingebaut.

Zwei Jahre Zwangspause

„Die Feierwehr-Kapell'n ist nach zwei Jahren Zwangspause endlich wieder da. In dieser langen Zeit ist vieles passiert aber alles wurde notiert“, gaben sie zum Besten. Sie wollten nur die lustigsten Stücke bringen, erklärten die Musiker. Die meisten Vorkommnisse gab es in der „Oid“ (Ödpielmannsberg), deshalb wurde ein Bürger mit einem Orden ausgezeichnet. Von einer Partei wurden sogar Wahlzettel im Nachbarort Lohma ausgetragen verriet die Kapelle. Auch das nicht geklappte Ausbuttern beim OWV wurde ausgesungen.

Wie auch das Läuten der Kirchenglocken der Pfarrkirche um Mitternacht, da wohl jemand einen falschen Schalter gedrückt hatte. Ein „Hobby-Landwirt“ holte bis aus Frankfurt die besonderen Rasse-Schafe, doch in Waidhaus hätte er diese billiger gekriegt. Vom Moorbad eines Bauunternehmers wurde bei der Darbietung berichtet, der mit dem Bagger aus dem Morast befreit wurde. Ebenso von einem Unternehmer, der mit eingezwickten Fingern im Bürostuhl herum laufen musste.

Jede Menge Geschichten

Die ausgebüchsten Hühner in einem Dorf wurden angeblich von den Besitzern mit den Alpakas eingefangen. Gleich wurde das Lied lautstark „Her mit meine Henna, da Gockala is da“ angestimmt und zur Gaudi vom Publikum mitgesungen. Dazwischen durfte auch ein Prosit nicht fehlen. Aufs Korn genommen wurden auch Gäste einer Hochzeitgesellschaft, die im Aufzug stecken geblieben waren. Berichtet wurde außerdem von der Rom-Heimreise einer Familie, die wegen Verspätung des Zugs Gratisfreibier bekommen hatte.

Von dem schnellen Traktor, der statt mit Diesel mit Super-Benzin betankt wurde, konnten die Besucher ebenfalls hören. Bei einem Dorffest habe es als Trophäen gleich drei Mal den zweiten Platz gegeben. Die Geschichten gingen den "G'stanzl"-Sängern jedenfalls nicht aus: Vom schlafenden Heimkehrer im Bällebad bis zum Beladen beim Einkauf in ein falsches Auto konnten die Gäste an diesem Abend in Moosbach hören. Auch der Geistliche wurde nicht verschont. Irgendwann kam die Gruppe trotzdem zum Ende ihrer Aufführung und tröstete das Publikum: „Die Leit dableckerei is vorbei und nächstes Jahr geht es dann wieder weiter." Es verabschiedeten sich Luber, Sesse, Ali, Enzo und der „alte Heiter“. Um zahlreiche Zugabe kamen sie nicht herum.

 
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