19.02.2020 - 11:15 Uhr
MoosbachOberpfalz

Tolle Stimmung beim Kappenabend im Moosbacher Feuerwehrhaus

„Hipp, hipp hurra die Feuerwehr ist da“: Rund ging es beim Kappenabend der Feuerwehr Moosbach im Gerätehaus, der unter dem Motto stand „Hauptsach` schöi is“.

Die „Feierwehr-Kapelln“ sang mit „Gstanzln“ allerhand lustige Begebenheiten aus dem Gemeindeleben und wurde mit großen Beifall des Publikums belohnt.
von Peter GarreissProfil

Der Saal und das Florianstüberl hätten nochmals so groß sein dürfen. Vorsitzender Josef Hierold begrüßte die vielen Besucher, Vertreter von Feuerwehren aus der Gemeinde, Ehrenvorsitzenden Georg Grötsch sowie die Bürgermeister Hermann Ach und Fritz Steinhilber. Die Kapelle „Schampus“ spielte künftig zur Unterhaltung und zum Tanz auf.

Tolle Kostüme

Auch Masken und toll kostümierte Besucher wie die jungen Damen als „Fische im Netz“ waren zu sehen. Andere junge Frauen versetzten sich in die Zeit der Großmütter. Mitglieder der Wehr aus Saubersrieth-Niederland kamen als Ärzte sowie Schwestern mit Mundschutz und empfahlen mit ihrem Schild am Tisch „Schluckimpfung“ gegen den Virus. Mit „Bum-bum-tataratata“ und unter Applaus des Publikums kam die „Feierwehr-Kapelln“ in den Saal. Als neuen „Tafelboum“ hatten sie die neue Kämmerin Jessica Piehler engagiert.

Mit Spannung erwartete das Publikum beim Aussingen, was sich wohl alles in der Gemeinde zugetragen hat und das war eine ganze Menge. Der Gesang ist das Resultat von der einen oder anderen flüssigen Probe, informierten die Musiker. Der Besitzer eines neuen BMW musste bei einer Polizei-Kontrolle zugeben, dass er sich mit dem Fahrzeug noch gar nicht auskennt. Weiter ging es um ein durchtrenntes Güllefass sowie eine Lagerscheune ohne Weg, die jetzt nur noch mit dem Hubschrauber angeflogen werden kann.

Zum Brandeinsatz waren in einer Ortschaft nur zwei Männer da. Jetzt rief die Leitstelle im Gasthaus an, denn da waren alle beim Rehessen. Von wohlgenährten Schafen wurde gesungen, die der „Schäfer“ selbst wieder auf die Beine stellen musste, weil sie selbst nicht mehr aufstehen konnten. Ein anderer „Schäfer“ suchte seine ausgerissenen Schafe auf Feldern und Wiesen mit seinem Auto und verursachte tiefe Spuren. Von einer Übernachtungsparty mit Überschwemmung im Whirlpool war im nächsten Stück zu erfahren.

Heißer Saukopf und warmes Bier

Vom umgekippten Bauwagen beim heißen Saukopfessen sowie vom Spalierstehen am Moosbacher Rathaus, wobei das Brautpaar auf Schloss Burgtreswitz heiratete, wurde in Gstanzln berichtet. Auch der verlorene Schlüssel bei der Feuerwehr-Inspektion kam zur Sprache sowie das warme Bier bei einem Vereinsfest.

Um Zugaben kam die „Feierwehr-Kapelln“ nicht herum. Mit der „Leit da Bleckerei ist es nun vorbei, gehört habts wieder Allerlei“, denn nächstes Jahr geht es wieder weiter. „Es verabschieden sich da Luber, da Sesse, da Ali, da Enzo und unser alter Heiter.“

Hübsch verkleidet hatten sich die Damen als „Fische im Netz“ und auch Maskerer waren dabei.
In die Zeit der Großmütter versetzten sich diese vier jungen Frauen.
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