Der Kappenabend der Feuerwehr Moosbach stand unter dem Motto: „Hauptsach' schöi is“. Vorsitzender Josef Hierold freute sich über den Besuch der Nachbarwehren und Ehrenvorsitzenden Georg Grötsch sowie Bürgermeister Hermann Ach. Besonders große Abordnungen kamen von den Feuerwehren Saubersrieth/Niederland, Burgtreswitz und Ödpielmannsberg.
Der Burgtreswitzer Kommandant hatte auf dem Helm den Sparzwang für das neue Feuerwehrhaus und darüber das Sparschwein als Baukasse. Die Saubersriether waren als „Feuerwehr im Einsatz“ ausgerückt und der zweite Vorsitzende in alter Montur und auf der Rückseite als 14. Nothelfer. Bürgermeister Ach ging als Parkscheibe und spielte auf die abmontierte Parkzeit-Beschränkung am Marktplatz an. Einige Damen waren als hübsche Schallplatten erschienen. Die jungen Muttis vom Kinderbasar gingen als Schachbrett. Auch eine Schwimmerin mit Froschschwimmreifen war unter den Gästen. Ein anderer Besucher hatte ein Dorf mit dem Windrad auf dem Hut. Die Kapelle "Schampus" mit Sängerin Sonja spielte zur Unterhaltung und zum Tanz.
Mit Spannung wurde die „Feierwehr Kapell'n“ erwartet. Mit „Bum Bum tataratata“ und unter der Begleitung des klatschenden Publikums zog sie mit ihrem Taferlträger (Günter Pösl) in den Saal ein. Die Kapell'n plauderte und sang aus dem Nähkästchen: "Im letzten Jahr ist wieder viel passiert und Feierwehrkapell'n hat sich das notiert." Aus gegebenem Anlass wies ein Musiker hin, dass die Inhalte der musikalischen Darbietung auf mündlicher Überlieferung beruhen. Namentliche Nennungen sind rein zufällig, zum Teil erfunden und könnten durch Namensgleichheit zu Irritationen führen. „Fühlen Sie sich nicht auf den Schlips getreten und verstehen Sie Spaß.“ So suchte einer zur Beerdigung den Friedhof in Tröbes. Bedienstete der Gemeinde bekamen ihr „Fett“ ab. Besucher eines Fußballspiel in Regensburg hatten bei der Rückfahrt den falschen Zug genommen und sind statt in Weiden in Landshut angekommen. Auch die Feuerleute selbst wurden auf die Schippe genommen. Ferner wurde vom langsamen Feuerwehrauto berichtet. Zwei Stunden hatte eine Frau Rasen gemäht, jedoch vergessen den Hebel zum Mähen tiefer zu stellen.
Von der Nacht-und-Nebel-Baumfäll-Aktion in Tröbes wurde berichtet. Die falsche Tankfüllung, statt Diesel kam Benzin rein, wurde ausgesungen. Die Fällung des Silber-Ahornbaums im Kindergarten wurde aufs Korn genommen sowie vom Handy, das in die Biogas-Anlage gefallen ist und nur mehr "Blub, blub, blub, ..." gemacht hat. Ein anderer ist vor den Wildschweinen in den Kleinbus geflohen und hat die Jäger um Hilfe gerufen. Über eine Neuwahl durch die Verhinderung der Frau wurde berichtet sowie über das Parken im Rosenbeet. Natürlich waren die geplanten Windräder und die Photovoltaikanlage sowie der erweiterte Streichelzoo in Ödpielmannsberg ein Thema der Feuerwehr Kapell'n. Vieles mehr wurde ausgesungen. Dazwischen wurde geklatscht, Tränen gelacht und Trinksprüche zum Besten gegeben. Mit der „Leit Dableckerei ist es nun vorbei“. Die Musiker verabschiedeten sich: „Es sagen Servus da Luber, da Sesse, da Ali, da Enzo und unser alter Heiter“. Um eine Zugabe kamen sie nicht herum. Sie empfahlen allen „strengt euch wieder a, dass die Feierwehrkapelln wieder kuma ka.“

















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