Der Lebens-, aber auch der schwere Leidensweg von Siglinde Baier, Ehefrau, Mutter, Oma und Schwester, ist zu Ende gegangen – genau inmitten der Fastenzeit, wie Pfarrer Udo Klösel beim Requiem für die Verstorbene sagte. Er sprach ihrem Ehemann Anton und Sohn Christian sowie ihren Angehörigen seine Anteilnahme aus. Das Licht der Welt erblickte Siglinde Baier am 8. Juni 1951 in Gröbenstädt als Kind der Gastwirts- und Bauerseheleute Andreas und Maria Lingl, geborene Baumgärtner. Mit ihrer älteren Schwester Elfriede ist sie auf dem elterlichen Anwesen aufgewachsen.
Die Bevölkerung kannte sie besser als „Baumgartner Siglinde“ aus dem ehemaligen Traditionsgasthaus „Baumgartner“. Nach der Schulzeit in Moosbach arbeitete sie 15 Jahre bei der Firma Grundig in Vohenstrauß. Im Juli 1975 heiratete sie Anton Baier aus Gröbenstädt. Dem Ehepaar wurden drei Kinder geschenkt. Jedoch traf die Familie ein schwerer Schicksalsschlag, als die erste Tochter Sonja im Alter von nur sieben Monaten starb.
Als Ehefrau und Mutter sorgte Siglinde Baier für ihre Familie. Inzwischen ist zur Familie auch der Enkel Lukas hinzugekommen und war für sie als Oma auch eine große Freude. Ein erneuter Schicksalsschlag war der Tod ihrer Tochter Christine im vergangenen September. Siglinde Baier hatte schon lange Zeit mit verschiedenen Krankheiten zu kämpfen. Nach einer Operation war sie in den vergangenen Wochen auf der Intensivstation und verstarb am 15. März in den frühen Morgenstunden im Alter von 71 Jahren.
Das Requiem in der Wieskirche gestaltet der Kirchenchor, begleitet von Hubert Reimer an der Orgel mit. Anschließend zog die Trauergemeinde mit den Angehörigen zum Friedhof. Auch die Schulkameraden gaben ihr das letzte Geleit. Der Vorsitzende des Oberpfälzer Waldvereins, Josef Enslein, würdigte Baier am offenen Grab für ihre 46-jährige Mitgliedschaft. So weit es ihre Gesundheit zuließ, nahm sie mit ihrem Mann Anton an den Veranstaltungen des OWV teil.













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