31.10.2019 - 14:10 Uhr
MoosbachOberpfalz

Bei Wissenstest rauchen 20 Köpfe

Im Schulungsraum des Feuerwehrhauses in Moosbach ist es mucksmäuschenstill. Acht Mädchen und zwölf Jungen beschäftigen sich mit den 30 Fragen des Wissenstest.

Acht Mädchen und zwölf Jungen bestehen den Wissenstest der Stufen 1 bis 4. Damit legen sie ein Fundament für ihre weiteren Ausbildungsschritte in ihrer Wehr bis hin zu den Leistungsabzeichen.
von Peter GarreissProfil

Sie mussten 10 Fragen bei Stufe 1, 20 bei Stufe 2, 25 bei Stufe 3 und 30 bei der Stufe 4 gelöst werden. Hauptsächlich ging es um das Verhalten bei Notfällen. Je höher die Schwierigkeitsstufe, umso schwerer wurden die Antworten.

„Wie alarmiert eine Integrierte Leitstelle die Einsatzkräfte der Feuerwehr?" "Unter welcher Rufnummer erreicht man den Rettungsdienst?“, waren noch harmlos zu beantworten. Schwieriger wurde es schon bei Stufe 2. „Können gehörlose Menschen einen Notruf absetzen?" "Welche Reihenfolge ist bei der Entdeckung eines Brandes richtig?“ „Welche Maßnahme muss beim Entdecken eines Brandes zuerst getroffen werden?“. Antworten darauf waren bei Stufe 3 gefragt. Die Zusatzthemen beim Wissenstest Stufe 4 setzten fundiertes Wissen voraus: „Was sind Erkennungsmerkmale für einen Schock?“ „Was ist ein Notfall oder eine Notsituation?“ „Woran erkennt man Verbrennungen 2. Grades?“

Da rauchten die Köpfe der angehenden Feuerwehrleute. Aber alles klappte hervorragend. Kein Wunder, denn die Jungfeuerwehrleute waren vom Ausbilder und Kommandant Peter Hartinger aus Burgtreswitz und seinen Mitstreitern bestens vorbereitet worden.

Nach bestandenem Test übergaben Kreisbrandmeister Thomas Kleber, Bürgermeister Hermann Ach und der Moosbacher Kommandant Peter Landgraf die Prüfungsabzeichen: Stufe 1: Fabian Kleber, Feuerwehr Eslarn; Leonie Martin, Feuerwehr Saubersrieth-Niederland und Hannah Enslein, Feuerwehr Moosbach, Stufe 2: Ulli Bauer, Patricia Deckert, Maria Wazl, Felix Wild alle Feuerwehr Eslarn; Max Wild, Feuerwehr Burgtreswitz; Selina Ach, Lena Weiß und Maria Meier alle Feuerwehr Etzgersrieth, Stufe 3: Simon Zimmermann, Feuerwehr Tröbes; Lukas Kleber, Feuerwehr Eslarn und Jakob Liegl, Feuerwehr Moosbach; Stufe 4: Tate Bullock, Alexander Pösl und Simon Kölbl alle Feuerwehr Saubersrieth-Niederland; Johannes Eger und Tobias Hofmeister beide Feuerwehr Tröbes; Felix Putzer, Feuerwehr Moosbach.

Kreisbrandmeister Kleber bat die Prüflinge, mit der Ausbildung nicht aufzuhören. Er freue sich, wenn auch die Fachkräfte und Jugendwarte weiterhin hinter der Ausbildung stünden.

Bürgermeister Hermann Ach gratulierte ebenfalls und dankte den Absolventen, dass sie sich die Zeit nehmen, neben der Schule sich auch noch für den Feuerwehrdienst zu engagieren. Er sei ein wichtiger Grundstein für die jungen Leute, denn viele Dinge der Feuerwehrausbildung können im Privatleben gebraucht werden. „Bleibt eurer Wehr treu und stellt euch weiteren Prüfungen, bat er die Prüflinge.

„Wichtig ist, dass ihr miteinander übt. " Der Feuerwehrdienst sei eine Gemeinschaftsleistung. "Passt auf, dass ihr bei Einsätzen wieder gesund nach Hause kommt.“ Ach dankte auch den örtlichen Wehren für ihr Engagement bei der Ausbildung der Nachwuchskräfte.

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