Nicht jeder schafft es, in der Zeitschrift „Der Feinschmecker“ beachtet zu werden. Umso größer ist die Freude bei der Familie Bächer, dass das Hamburger Magazin ihrem „Fischerstüberl“ gleich zwei Seiten widmet.
Es sei halt wieder nur der Mann abgebildet, sagt Manuela Bächer schmunzelnd. Wie immer, wenn es um Fische und ums Fischen gehe, kämen die Frauen stets zu kurz. Sie zeigt auf ein großformatiges Foto ihres Mannes Klaus Bächer, der mit einem mächtigen Karpfen in Händen aus einer ganzen Seite des Fachmagazins "Der Feinschmecker" heraus lacht. Die gesamte nächste Seite hat die Gourmetzeitschrift der Familie Bächer und ihrem Restaurant "Fischerstüberl" gewidmet.
Beachtet wird Muckenthal in der Ausgabe November, die bereits jetzt im Handel erhältlich ist. "Eine Redakteurin hat vor einem Jahr im Winter angerufen, ob sie über uns berichten darf", erzählt Manuela Bächer, wie es zu diesem Eintrag kam. Im Februar dann seien eine Reporterin und ein Fotograf in Muckenthal vorbeigekommen für Recherchen, Interview und Fotos. "Dann habe ich das erst einmal wieder vergessen. Die Reporterin sagte irgendwas von Herbst. Und dass wir informiert werden, wenn der Bericht erscheint."
Natürlich ist die Freude bei der Familie Bächer groß über den Bericht. Und nicht nur die Teichwirtsfamilie kommt groß heraus im Fachblatt, das bundesweit vertrieben wird und zu den eher teuren Fachmagazinen gehört. Autorin Patricia Bröhm schreibt ausführlich über das "Land der 1000 Teiche" und man liest deutlich raus, dass sie sehr beeindruckt war, dass dieses "1000-Teiche-Land" im Landkreis Tirschenreuth sogar 4700 solche Gewässer zählt.
Im Bericht bricht die Familie Bächer eine Lanze für den Karpfen und begegnet Vorurteilen, wonach der Karpfen zu fett sei, zu viele Gräten habe oder modrig schmecke. Patricia Bröhm von "Der Feinschmecker" hat sich das live auch gut schmecken lassen, was sie sehr anschaulich beschreibt.
















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