Elf Alarme für die Einsatzkräfte

Sturmschäden, Verkehrsabsicherungen und Überschwemmungen: Vielseitig gefragt war die Hilfe der Feuerwehr Münchenreuth in den vergangenen Monaten. "Insgesamt waren wir rund 110 Stunden im Einsatz", berichtete Kommandant Klaus Grötsch.

Bei der Jahreshauptversammlung wurde Gerhard Ernstberger (sitzend, vorne links, neben Kommandant Klaus Grötsch) sitzend) nach 25 Jahren als Kassier verabschiedet. Links Bürgermeister Bernd Sommer, rechts stehend Vorsitzender Berthold Ernstberger zusammen mit weiteren Geehrten.
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Bei der Jahreshauptversammlung im Vereinsheim stand noch einmal die Arbeit 2018 im Mittelpunkt. "Der heiße Sommer hat uns einige, zum Glück nur kleinere, Brandeinsätze beschert", heißt es im Bericht von Kommandant Grötsch über die Einsätze der Aktiven. Sie waren elf Mal gefordert. "Zum einen waren es Feldbrände und ein Glutnest im Kapplwald mit gutem Ausgang." Im November habe es einen weiteren Löscheinsatz gegeben. Grötsch verwies auf die gute Ausbildung seiner Leute und untermauerte dies mit dem Hinweis auf Leistungsprüfungen und diverse Lehrgänge, Schulungen sowie auf den Wissenstest der Nachwuchsfeuerwehrler.

Gerätehaus-Renovierung

Der Sprecher stellte heraus, dass die Münchenreuther Brandschützer demnächst ein neues Stromaggregat erhalten - als Ersatz für das von Feuerwehr Waldsassen übernommene alte Gerät. Repariert worden sei die Pumpe der Löschgruppe Pechtnersreuth; das dortige Gerätehaus werde weiterhin renoviert, wie es hieß.

Erwähnenswert war für Grötsch die gute Zusammenarbeit mit der Stützpunktwehr Waldsassen und Kommandant Tobias Tippmann sowie die unkomplizierte Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und dem Bauhof. Gerhard Ernstberger wurde nach 25 Jahren als Kassier mit einem Geschenk aus diesem Amt verabschiedet, als Nachfolger gewählt wurde Anton Zintl.

Karfreitags-Übung

Zuvor gab Vorsitzender Gerhard Ernstberger einen Bericht über das Vereinsgeschehen, nannte die Beteiligung an Jubiläen befreundeter Vereine und die eigenen Termine - etwa eine Karfreitags-Übung mit Fischessen. Bürgermeister Bernd Sommer würdigte in seinem Grußwort die Arbeit der Feuerwehr.

Bei dem Treffen gab es eine Reihe von Ernennungen und Ehrungen: Oberfeuerwehrmänner wurden Christopher Ernstberger und Thomas Gradl, für 30 Jahre aktive Dienstzeit geehrt wurde Helmut Dostler, seit 40 Jahren aktiv ist Stefan Ernstberger. Als neue Feuerwehrleute aufgenommen wurden Christoph Sommer und David Wifling.

Infobox:

Vereinsfahne noch in den USA

Bei der Terminvorschau wurde ein Ausflug nach Cossengrün bei Plauen im Juli genannt: Mit der dortigen Feuerwehr pflegen die Münchenreuther seit dem Mauerfall gute Kontakte. Die Freunde aus Sachsen werden sich auch am Bobbycar-Rennen im August beteiligen. Nach den Worten von Cheforganisator Klaus Grötsch ist die Nachfrage für das Spektakel, das auch den Beitrag der Münchenreuther Feuerwehr zum Ferienprogramm Waldsassen bildet, bereits jetzt sehr groß. Außerdem wurde bei dem Treffen auf das 120-jährige Bestehen der Feuerwehr Münchenreuth verwiesen. Es wird am 20. und 21. Juni 2020 gefeiert. Keine Neuigkeiten gibt es bei der Suche nach der alten Vereinsfahne: Sie ist nach dem Kriegsende in die USA gelangt, schmückt dort das Haus eines Sammlers und soll nach dessen Tod wieder ins Stiftland zurückkehren.

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