26.01.2020 - 16:06 Uhr
Muschenried bei WinklarnOberpfalz

Frauenbund Muschenried wichtig für Dorf und Pfarrei

„Ein Dorf ohne Frauenbund ist ein armes Dorf“, ist die stellvertretende Bürgermeisterin Maria Baumer überzeugt. Bei der Jahreshauptversammlung des Frauenbundes Muschenried gab es Auszeichnungen für fast 60 Jahre gelebtes Ehrenamt.

Pfarrer Eugen Wismeth (rechts), Vorsitzende Christa Dietl und Zweite Bürgermeisterin Maria Baumer bedankten sich bei Petra Vögl, Anita Drexler und Petra Krämer (von links) für viele Jahre Einsatz im Vorstand des Frauenbundes Muschenried.
von Johanna BaierProfil

"Einbringen ist wichtig," sagte geistlicher Beirat, Pfarrer Eugen Wismeth. Frauenbundmitglieder sollen "bewegen" - in Kirche und Gesellschaft. Deshalb freue es ihn um so mehr, dass bei den Kommunalwahlen auch Mitglieder des katholischen Frauenbundes "am Start" sind. Er dankte dem Verein für die geleistete Arbeit und versicherte: "Ihr seid eine wichtige Gruppe in der Pfarreiengemeinschaft."

Vorsitzende Christa Dietl freute sich über den guten Besuch. Sie klärte im Gasthaus Seeschmied zunächst über die neue Satzung der Zweigvereine hinsichtlich der Datenschutzvorschriften auf. Dann blickte sie auf das Programm des abgelaufenen Vereinsjahres zurück. Kegelabend, Nascha Pfinsta und Schlemmerfahrt dienten erfolgreich der Geselligkeit. Wie schon in den Vorjahren nahm der Verein am Weltgebetstag in Oberviechtach teil. Mitglieder besuchten den Einkehrtag des Nachbarvereins Winklarn und gestalteten Kreuzwegandachten in der Fastenzeit.

Breit gefächertes Programm

Die Landesvorsitzende Emilia Müller sprach zur bevorstehenden Europawahl. Maiandachten, eine Muttertagsfeier und die Fahrt zum Museum der Bayerischen Geschichte bestimmten das Sommerprogramm. Christa Dietl erinnerte an den Gesundheitsvortrag und den Kochabend. Außerdem beteiligte sich der Verein an der Fahrt des Winklarner Frauenbundes zum Christkindlmarkt und organisierte erstmals eine "Adventseinstimmung". Das Vereinsjahr fand seinen Abschluss in der Adventsfeier mit Gottesdienst für verstorbene Mitglieder.

Diskussion über Beitrag

Nach dem Kassenbericht kam es zu einer Diskussion über den Vereinsbeitrag. Dieser wird fast zu 85 Prozent an übergeordnete Stellen (Bundes-, Landes- und Kreisverband) abgeführt. Christa Dietl erläuterte die Einzelheiten zur Verwendung und auch Pfarrer Wismeth fand erklärende Worte dazu. Zweite Bürgermeisterin Maria Baumer dankte für das Engagement und das vielfältige Programm, sowohl in gesellschaftlicher wie auch kirchlicher Hinsicht. Außerdem lobte sie den Einsatz der Frauen als Kirchenschmückerinnen.

Nach der Vorstellung des neuen Jahresprogrammes nahm die Vorsitzende Stellung zur Einlage von 1000 Euro in die GbR "750 Jahre Muschenried". Am Jubiläumsfest im Mai 2022 sind alle Dorfvereine beteiligt und leisten die gleiche Einlage in die Vereinsgemeinschaft. Nach Abrechnung des Festes werden Gewinne oder Verluste ebenfalls entsprechend aufgeteilt. Christa Dietl sagte den Planungen, ein geeignetes Gebäude für Veranstaltungen aller Art und für alle Vereine zu finden, die Unterstützung des Frauenbundes zu.

Die Geehrten:

Im Vorstand aktiv

Drei Mitglieder des vorherigen Vorstandsgremiums erhielten Auszeichnungen und ein Präsent. Petra Vögl übte von 1998 bis 2019 das Amt des Kassiers aus, Anita Drexler fungierte als Beisitzerin (1990 bis 1998 und 2004 bis 2019), Petra Krämer ebenfalls als Beisitzerin von 2004 bis 2019.

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