20.10.2021 - 10:04 Uhr
NabburgOberpfalz

48 Nabburger Mädchen und Jungen werden durch die Firmung Zeugen Christi

Zusammen mit Pfarrer Hannes Lorenz freuen sich die 48 Mädchen und Buben, dass an diesem sonnigen Tag endlich das Sakrament der Firmung gespendet werden konnte, denn gerade im Blick auf die Einschränkungen waren viele Stationen des Firmweges in kleinen und Kleinstgruppen für die Vorbereitung erforderlich.
von Sepp FerstlProfil

Sie sind nun Zeugen Christi durch den Heiligen Geist. Die Rede ist von den 48 Mädchen und Buben, die am Samstag das Sakrament der Firmung empfangen haben. Das Firm-Sakrament spendete Weihbischof Reinhard Pappenberger im vollen Johannesdom im Beisein von Stadtpfarrer Hannes Lorenz und Pfarrvikar Monsignore Klaus-Oskar Lettner. „Die Firmung wird in tiefen Zeichen gespendet,“ ließ Pfarrer Hannes Lorenz bei der Spendung des Sakramentes wissen. Das Eine sei die Handauflegung des Bischofs und des Paten, das Andere die Salbung mit Chrisam. Die Handauflegung erinnere an die Grunderfahrung der Menschen: „Wir schütteln uns die Hand, wir klopfen auf die Schulter, wir streicheln Kindern über den Kopf.“

Dies alles bringe zum Ausdruck: Ich steh zu dir! Ich steh hinter dir! Hab Mut! Du bist nicht allein! „Diese Erfahrung dürfen wir auch auf den Heiligen Geist übertragen, der den Gefirmten Mut mache, zu ihnen stehe in ihren Entscheidungen und sie nicht allein lasse in allen Anforderungen des Lebens. Die Salbung mit Chrisam mache uns zu ‚Christen’, denn Christus heiße übersetzt der „Gesalbte“. Wer gefirmt sei, habe Anteil am Auftrag und der Sendung Christi. Er solle in unserer Zeit Christus Hand, Fuß, Augen, Mund und Herz leihen, damit er heute zu den Menschen kommen könne.

In seiner Predigt stellte Weihbischof Reinhard Pappenberger den jungen Christen die Tagesheilige Hedwig vor Augen sowie den Heiligen Papst Johannes Paul II, der an einem 16. Oktober gewählt wurde. „Beide haben auf ihre Weise den Glauben verkündet.“ So sollten auch die Neugefirmten auf ihre Weise den Glauben leben und den Menschen um sie herum das Evangelium bezeugen.

Die Handauflegung durch Weihbischof und Paten, erläuterte Sabine Hayn, lasse spüren, dass die jungen Christen nicht allein stünden - nicht im Leben und nicht im Glauben. Die Salbung sei seit alttestamentlicher Zeit Zeichen für die Mitteilung der Kraft Gottes, des Heiligen Geistes. Sie heißen nun wahrhaft „Christen“, Gesalbte, und sollen das Werk weiterführen, das Christus begonnen habe.

Die 48 Firmlinge von zwei Jahrgängen, da wegen Corona die Firmung 2020 ausfiel, wurden durch Sabine Hayn auf diesen Tag vorbereitet. Gerade im Blick auf die Einschränkungen mussten viele Stationen des Firmweges in kleinen Gruppen stattfinden. Ein digitales "Logbuch" mit Impulsen begleitete den Weg, dazu Aktionen in der Pfarrgemeinde und Gottesdienste. Die Band „Neues Feuer“, mit Chorleiter Jonathan Brell an der Orgel, begleitete stimmungsvoll den festlichen Gottesdienst.

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