Einer gut funktionierende Infrastruktur kommt gerade in kleinen, bäuerlich strukturierten Ortschaften eine besondere Bedeutung zu. Die landwirtschaftlichen Gerätschaften haben mittlerweile eine Dimension erreicht, für die schmale Durchfahrten unpassierbar sind. Auch die Ortschaft Obersteinbach befand sich in dieser misslichen Lage. Der Neubau der Wasserversorgung durch den Zweckverband Brudersdorfer Gruppe bot jetzt die Gelegenheit, die Ortsdurchfahrt den neuen Gegebenheiten anzupassen. Im Nachgang zur Wasserleitungserneuerung ließ die Stadt Nabburg Straßenausbau- und Kanalsanierungsmaßnahmen durchführen. Die Straße wurde in Form eines Vollausbaues verbreitert und der vorhandene Regenwasserkanal in Teilbereichen saniert. Im Zuge des Straßenbaus mussten Schaltkästen und Masten der Bayernwerk AG und der Telekom versetzt werden.
Die Kommunikation mit diesen Spartenträgern funktionierte ohne größere Probleme, sagte Bauleiter Martin Dunst. Nun erfolgte die Abnahme durch das städtische Bauamt. Bauamtsleiter Thomas Prey unterstrich die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen der Stadt Nabburg, der Baufirma Baumer aus Oberviechtach und dem Ingenieurbüro Weiß aus Neunburg. Die Baumaßnahmen erstreckten sich über zehn Wochen. Die Stadt Nabburg investierte dafür 150 000 Euro, die "gut angelegt worden sind", so Bürgermeister Frank Zeitler.













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