"Die Glocken haben diesmal für die Gottesmutter besonders laut geläutet", glaubt Pfarrer Hannes Lorenz. Nach dem Einzug in die Nabburger Pfarrkirche stellte er zusammen mit Monsignore Josef Fischer ein Abbild der "Muttergottes von Altötting" am Altar ab, betete gemeinsam mit den Mitgliedern des "Altöttinger Marienwerkes" zur "Jungfrau, Mutter Gottes mein" und begrüßte "die Königin, erhabne Frau und Herrscherin" mit einem Lied.
"Maria lässt uns spüren, dass wir nicht alleine sind", sagte Hannes Lorenz in seiner Predigt. Die Gottesmutter mache den Menschen Mut und Hoffnung. Das "Altöttinger Marienwerk" vereint Menschen, die sich dem Leitgedanken "zur größeren Ehre unserer Lieben Frau von Altötting" hingezogen fühlen. Sie vertrauen auf die Fürsprache und den Schutz der Gottesmutter.
Mit Splitter vom Original
Am Samstag machte sich Domkapitular Josef Fischer, Vorsitzender des "Altöttinger Marienwerks", zusammen mit weiteren Getreuen und der Kopie des Gnadenbildes, in die ein Splitter der Original-Figur eingelassen ist, von Altötting auf nach Nabburg. "Es ist mir ein Anliegen, mit den Marienverehrern und der Gottesmutter im Gebet vereint zu sein", so der Geistliche.
Nach dem Empfang des Gnadenbildes feierten die Teilnehmer Gottesdienst und empfingen die Krankensalbung, beteten den Oktoberrosenkranz und formierten sich zur Lichterprozession im Schlosshof.
Gemeinsames Mariensingen
Im Anschluss bestand für die Gläubigen die Möglichkeit zum stillen Gebet vor dem Gnadenbild in der illuminierten Pfarrkirche. Musikalisch begleitet wurde der Tag vom Nabburger Jugendblasorchester.
Der Sonntag begann mit dem "Engel des Herrn". Es schlossen sich Gottesdienste und "Engel-des-Herrn-Gebete" an. Die "Altöttinger Kapellsingknaben" und die Mädchen der "Altöttinger Kantorei" luden abschließend zum gemeinsamen Mariensingen ein.















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