13.12.2019 - 15:34 Uhr
NabburgOberpfalz

Bauantrag für Nabburger Einkaufszentrum

Das Einkaufszentrum im Naabtal nimmt Form an und kommt in die Gänge. Der Bauantrag liegt vor. Erste Arbeiten stehen in Nabburg noch in diesem Winter an.

So sieht der Lageplan für das Einkaufszentrum im Naabtal mit Zufahrt von der Regensburger Straße aus. In den großen roten Komplex zieht ein Rewe-Markt ein. Für den Fachmarktbau ist Ratisbona mit Interessenten noch in Verhandlungen.
von Irma Held Kontakt Profil

Die Ratisbona Baubetreuung GmbH baut zwischen der Regensburger Straße und dem ehemaligen Krankenhaus ein Einkaufszentrum mit Rewe-Markt. In einem zweiten Baukomplex ist Platz für Fachmärkte. Wie Ratisbona am Freitagmittag auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien mitteilte, steht der Bauherr aktuell noch in Verhandlungen mit potenziellen Mietern. "Aber da diese noch nicht abgeschlossen sind, können wir zu diesem Zeitpunkt noch keine Auskunft geben", heißt es weiter.

Der Rewe-Markt hat eine bebaute Fläche von etwa 3100 Quadratmetern. Der Fachmarktkomplex beansprucht etwa 1700 Quadratmeter. Geplant sind vier Mieteinheiten. Die Eingänge können noch variabel versetzt werden. Vorgelagert sind zur Regensburger Straße hin Parkplätze. Stützmauern, Aufschüttungen und Abgrabungen werden für das sowohl von der Regensburger Straße als auch vom früheren Krankenhaus aus tiefer liegende Grundstück notwendig.

Erschlossen wird das Einkaufszentrum von der Regensburger Straße aus mit einer entsprechenden Zufahrt. Es erhält auch die Anschrift Regensburger Straße 54 bis 56. Das Areal wurde als Sondergebiet Handel ausgewiesen. Der geänderte Flächennutzungsplan ist genehmigt. Der Bauausschuss musste sich mit dem Bauantrag insofern beschäftigen, als die Fußbodenoberkante in den Fachmärkten vom Bebauungsplan abweicht. Fünf Zentimeter liegt sie höher. Das konnte das Gremium verschmerzen und gab grünes Licht. Johannes Schießl vom Bauamt betonte, dass sämtliche Abstandsflächen eingehalten werden.

Vorbereitende Arbeiten erledigt die Ratisbona bereits in diesem Winter. Es soll gerodet werden. Offizieller Baubeginn soll auch im nächsten Jahr sein.

Rodungsarbeiten sollen in diesen Wintermonaten erledigt werden. Das Gebäude rechts im Hintergrund ist das Landwirtschaftsamt.

Weitere Themen im Bauausschuss

  • In der Perschener Straße 12 ist „Geers - Gutes Hören“ eingezogen. Eine Werbetafel soll darauf hinweisen. Sie ragt leicht auf den Gehweg, aber in drei Meter Höhe, so dass sie kein Problem darstellt.
  • Das Haas-Haus an der Georgenstraße gehört jetzt Hanauer Kaffeemaschinen. Auch hier sollen zwei Werbetafeln am Haus auf den Wechsel aufmerksam machen, eine an der Altstadtseite, die andere an der Bahnübergangsseite. In Richtung Bahnübergang werden unmittelbar an das bestehende Gebäude und an der Georgenstraße zwei Garagen errichtet. Im rückwärtigen Teil des Grundstücks sei dies wegen der Bodenbeschaffenheit nicht möglich. Deshalb wird die Mauer zur Georgenstraße hin begrünt.
  • In der Maria-Schwägerl-Straße 1 muss der Bauherr auffüllen. Der Bauauschuss billigte die Abweichung vom Bebauungsplan.
  • Bürgermeister Armin Schärtl informierte die Ausschussmitglieder über den anhaltenden Boom im Baugebiet Hirtenleite III. Vier Anträge wurde im Freistellungsverfahren an das Landratsamt weitergeleitet.
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