07.04.2021 - 09:32 Uhr
NabburgOberpfalz

Baumarkt will im September in Nabburg eröffnen

Der Nabburger Stadtrat stimmt dem Umbau eines ehemaligen Supermarktes für "Werkers Welt'" zu. Der Vorbesitzer der Immobilie freut sich unterdessen über die neue Nutzung.

Eine Geste des Dankes: Bürgermeister Frank Zeitler überreichte an Raimund Kottwitz (rechts) einen Bildband über Nabburg und eine Flasche Rotwein aus der Partnerstadt Castillon la Bataille.
von Wilhelm Amann Kontakt Profil

Der Stadtrat ebnete am Dienstagabend den Weg für einen Baumarkt an der Ecke Diepoldstraße/Regensburger Straße. Dort möchte die Baumaterialien-Handelsgesellschaft AG mit Sitz in Bayreuth eine neue Niederlassung von "Werkers Welt" erstellen. Das zur Danhauser-Gruppe gehörende Unternehmen hatte das Grundstück mit dem sanierungsbedürftigen Gebäude des früheren Diska-Marktes im Dezember 2020 gekauft.

Das Vorhaben sieht eine Verkaufsfläche von 870 Quadratmetern vor. Der Stellplatznachweis für 31 Parkplätze ist erbracht. Dem Umbau sah Verwaltungsleiter Thomas Prey keine Bauvorschriften im Wege stehen. Er schlug deshalb vor, das gemeindliche Einvernehmen zu erteilen, was dann auch einstimmig geschah.

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Der geplante Umbau mit Nutzungsänderung und Errichtung von Werbeanlagen wäre eigentlich ein Thema für den städtischen Bauausschuss gewesen. Weil dieses Gremium in den nächsten Tagen keine Sitzung haben wird, die Angelegenheit aber eilt, nahm Bürgermeister Frank Zeitler den Punkt auf die Tagesordnung des Stadtrates. "Es besteht Zeitdruck", sagte Thomas Prey dort im Wissen, dass der Antragsteller seinen neuen Markt heuer am Donnerstag, 16. September, eröffnen möchte.

Kürzlich hatte der Bürgermeister im Rathaus Besuch vom vorhergehenden Immobilieneigentümer Raimund Kottwitz aus Wölpinghausen (Niedersachsen) erhalten, der aus Nabburg stammt. Bei dieser Gelegenheit dankte Zeitler Kottwitz für die Bereitschaft, dem einstigen Diska-Markt-Areal durch den Verkauf eine neue Perspektive zu geben. Besonders freute sich Kottwitz nach eigenen Angaben, dass sich der Erhalt des Gebäudes für eine neue Nutzung gelohnt habe und dass in Zukunft auch der Name Danhauser gut sichtbar angebracht werden soll. Denn seine Mutter war ein Kind aus der Nabburger Unternehmer-Familie Danhauser.

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