17.10.2021 - 10:11 Uhr
NabburgOberpfalz

Beim Oktoberfest mit der "Nabburger Blasmusik" wird auch getanzt

Die „Nabburger Blasmusik“, eine Formation der Jugendblaskapelle Nabburg unter Leitung von Sepp Weber, spielte fleißig für die Gäste auf und sorgte für zünftigen böhmisch-bayerischen Sound mit verstärkerfreier „Musi“.
von Sepp FerstlProfil

Das Oktoberfest der Jugendblaskapelle Nabburg wurde als kleine, aber feine "Wirtshaus-Wiesn" gefeiert. Nach einen herrlichen Spätsommertag trafen sich endlich mal wieder Menschen im Dirndl und Lederhose bei Blasmusik und Brotzeit im Jugendwerk. Vorausgegangen war einiges an Organisationsaufwand, wie Hygienekonzept erstellen, Reservierungen annehmen, Kontaktdaten erfassen und schließlich die Einlasskontrolle nach der 3G-Regel vornehmen.

Um etwas Oktoberfest-Lebensgefühl aufkommen zu lassen, waren die Saalwände mit weiß-blauen Fahnen dekoriert sowie Bühne und Tische herbstlich dekoriert. Trotz der Auflagen wurde die Einladung von gut 100 Besuchern angenommen. "O'zapft is" hieß es nach dem Bieranstich des Weltenburger "Winter-Traum" durch den Hausherrn im Jugendwerk, Stadtpfarrer Hannes Lorenz, der vor der Bühne ein 20-Liter-Fass anzapfte. Assistiert hatten dabei der Vertreter der Brauerei Bischofshof aus Regensburg, Hans Weigel, Hausmeister Rainer Appelt und Vereins-Präsident Sepp Ferstl. Weil das Tanzen erst seit ein paar Tagen erlaubt ist, wurde gleich darauf wieder ausreichend Platz geschaffen, damit die Besucher mit ungebremstem Schwung zu Polka, Walzer, Dreher, Zwiefachen und Galopp ausholen konnten.

"Es ist wunderbar zu sehen, dass auch wieder Volkstänzer zu unserem Oktoberfest gekommen sind und die Mehrzahl der Gäste noch dazu in passender Tracht", freute sich Vorsitzender Joseph Ferstl bei der Begrüßung, Für die verstärkerfreie "Musi" mit zünftigem Sound sorgte die "Nabburger Blasmusik", eine Formation der Jugendblaskapelle Nabburg (JBKN) unter Leitung von Sepp Weber. Zur Unterhaltung und zum Tanz spielte sie in bewährter Weise fleißig und beschwingt für die flotten Volkstänzer auf. So wie es früher schon immer war.

Vielfältig und wie es für ein Oktoberfest angemessen ist, war auch das kulinarische Programm der "Festküche". Es reichte von Bratensulz, Brotzeitbrettl, Presssack, Wurstsalat über Obatzda bis hin zu Käseteller. Die feschen Bedienungen kümmerten sich eifrig darum, dass kein Gast Durst leiden musste. Im Vordergrund natürlich der Weltenburger "Winter-Traum", der reißenden Absatz fand sowie Wein und sonstige Getränke je nach Wahl. "Es war einfach nur schön, nach der langen Zeit der Einschränkungen, endlich die Lebensfreude der Menschen wieder zu spüren", so das Fazit des überaus zufriedenen Vorsitzenden Joseph Ferstl am Ende eines tollen Abends.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.