03.10.2021 - 10:45 Uhr
NabburgOberpfalz

Comeback der Nabburger Jugendblaskapelle beim Benefizkonzert

Ein Stunde Blasmusik für einen guten Zweck: Knapp 200 Zuhörer spenden 883,50 Euro. Der Betrag wird an die Tafel Nabburg übergeben.

Nach dem monatelangen "Blasmusikentzug" war klar: Das Publikum fordert nach einer Stunde Musik sicher noch Zugaben. Gerne war das Orchester unter Leitung von Dirigent Markus Ferstl bereit, diesen Wunsch zu erfüllen. So erklangen zum Abschluss drei Ohrwürmern: "Böhmischer Traum" , "An Tagen wie diesen" und obligatorisch, der "Rainer Marsch" in der Nabburger Fassung.
von Sepp FerstlProfil

Musik ist die Stärke der Jugendblaskapelle Nabburg. Doch das Orchester ist auch mit dem Herzen dabei, wenn es seine Zuhörer verzaubert. Dass es nach 16 Monaten Zwangspause noch nichts verlernt hat, zeigte es bei der Benefiz-Serenade zu Gunsten der Nabburger Tafel vor der Nordgauhalle.

In seinem Grußwort zu Beginn des Konzerts dankte der Vorsitzende der Tafel, Albert Bruckner, der Kapelle für das soziale Engagement zum Wohle in Not geratener Mitmenschen.

Das Programm unter der Stabführung von Markus Ferstl startete mit dem Konzertmarsch „Kaiserin Sissi“. Unter den schönsten Melodien ihrer Zeit waren unter anderem „An der schönen blauen Donau“, „Wiener Blut“ oder Kaiserwalzer“ zu hören. Mit „Mountain Wind“ blieben die Instrumentalisten gedanklich im Alpenraum. Mit „Schmelzende Riesen“ von Armin Kofler gab die Musikerfamilie dem Thema Klimaerwärmung im Alpenraum und weltweit breiten Raum.

Vor über 25 Jahren war erstmals „Selections from Starlight Express“ im Programm der Jugendblaskapelle. Zu hören war ein Querschnitt durch die verschiedensten Musikrichtungen, so dass sich der musikalische Bogen vom Rock`n`Roll über Blues bis zum Break Dance und Country spannte.

Der Marsch „Eine letzte Runde“ leitete den Endspurt mein. Ein wahrer Hit auf dem Blasmusiksektor gelang hier Komponist Markus Nentwich. Dem ersten Teil im Egerländer Stil folgte ein Trio mit Ohrwurmgarantie, ein sinfonischer Mittelteil und ein Grandioso. Das Arrangement der „Kaiser Musikanten“ wird zwar als wahrer „Lippenfresser“ bezeichnet. Das Publikum - nicht nur vor der Nordgauhalle - weiß das aber zu schätzen.

Nach dem monatelangen "Blasmusikentzug" war klar: Das Publikum fordert Zugaben. Gerne war das Orchester bereit, diesen Wunsch mit dem Klassiker "Böhmischer Traum" und dem Ohrwurm "An Tagen wie diesen" zu erfüllen. Krönender Abschluss war der "Rainer Marsch" von Hans Schmid mit dem speziellen Nabburger Text aus der Feder des Vorsitzenden Sepp Ferstl.

Jugendblaskapelle Nabburg startet wieder durch

Nabburg

 

 

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