11.03.2020 - 18:01 Uhr
NabburgOberpfalz

CSU betont Sachlichkeit und Fairness

In ihrer letzten Wahlversammlung zieht die Nabburger CSU Bilanz aus den vergangenen Tagen und Wochen. Bürgermeisterkandidat Frank Zeitler hält die Umsetzung des Wahlkampfkonzeptes für gelungen.

von Externer BeitragProfil

"Ob es das Ende ist oder der Anfang, kommt auf den Wähler an. Egal wie die Wahl ausgeht, die vergangenen Monate waren eine interessante und schöne Zeit", sagte Bürgermeisterkandidat Frank Zeitler beim Wahlkampfabschluss der CSU im Restaurant Sauerer. Frei nach dem Motto "Nabburg kann mehr... fairen Wahlkampf" habe man sich rein auf die Sachthemen konzentriert und dabei nach innen wie außen absolute Geschlossenheit gezeigt, heißt es in einer CSU-Pressemitteilung. Besonderer Dank ging an Ortsvorsitzenden Tobias Knechtel, der wegen eines Trauerfalls in der Familie nicht anwesend sein konnte. Auch die Frauen-Union mit Marianne Forster und die Junge Union mit Kilian Gradl an der Spitze hatten sich aktiv eingebracht. "Wir haben das im Work-Shop festgelegte Wahlkampfkonzept gemeinsam umgesetzt. Viele Helferstunden waren dafür notwendig. Die sehr guten Teilnehmerzahlen an Veranstaltungen haben für beste Stimmung unter den Kandidaten gesorgt - wir sind zusammengewachsen", betonte Frank Zeitler.

Nabburg gehe finanziell schwierigen Zeiten entgegen. Mittelschulsanierung, Kindergartenbau und weitere Pflichtaufgaben würden die Stadt in den nächsten Jahren an die Belastungsgrenze führen. Eines müsse daher deutlich zum Ausdruck kommen: Erst nach der Pflicht könne die Kür beginnen. Dass die Stadt Gebäude kauft, diese auf eigene Kosten saniert und dann vermietet, hält Zeitler für den falschen Weg. Das belaste den Haushalt und stelle keine kommunale Aufgabe dar. Einen möglichen Zwischenweg sieht er in der Gründung einer Stadtbaugesellschaft. Aber auch hier müsse erst im Vorfeld ein Für und Wider abgewogen werden. Der Findung von Investoren müsse somit ein Hauptaugenmerk zukommen. Das Herz der Stadt liege an den Lärmquellen Autobahn und künftiger Güterverkehrsstrecke. Wenn die Weichen in Bezug auf Lärmschutz falsch gestellt werden, würde das den Gesamtstandort "Nabburg" inklusive Ortsteile schwächen. Grundstücks- und Gebäudepreise im gesamten Gebiet von Nabburg entwickelten sich nur dann positiv, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Im Wahlkampf habe er sich oft Gedanken darüber gemacht, was eigentlich der Bürger möchte, so Zeitler. "Wir haben daher ein Video mit Praxisbeispielen erstellt und in Facebook veröffentlicht", berichtete er. Hier wollte man in einem ersten Schritt in Richtung "ein Bild sagt mehr als 1000 Worte" gehen. Die Resonanz sei mehr als positiv ausgefallen. Anwohner und Stadtratskandidat Alexander Daubenspeck forderte als direkt betroffener Anwohner, die Bahn "unter die Erde" zu verlegen. Nur so könne auch die Südstadt perspektivisch und zielgerichtet weiter entwickelt werden.

Stadtrat Josef Pürner wollte laut Pressemitteilung der Behauptung entgegentreten, dass Krankenfahrzeuge wegen des Bahnüberganges zu spät zum Einsatzort gelangen. Er habe sich vom Leiter des Rettungsdienstes des Bayerischen Roten Kreuzes in Schwandorf bestätigen lassen, dass alle gesetzlich vorgeschriebenen Rettungsfristen eingehalten werden und es keinerlei Auffälligkeiten gegenüber den Rettungswachen in Burglengenfeld, Schwandorf oder Neunburg gibt.

Der Bürgermeister von Wernberg-Köblitz, Konrad Kiener (CSU), appellierte zu einem guten Miteinander entlang der Naabachse im Landkreis-Norden.

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