04.03.2020 - 17:41 Uhr
NabburgOberpfalz

CSU sieht Handlungsbedarf in der Kinderbetreuung

Die Nabburger CSU will jungen Familien mit einem besseren Betreuungsangebot entgegenkommen. Das Kindergarten-Provisorium in Diendorf bereitet ihr Sorgen.

von Externer BeitragProfil

Während die Kinder im "Nabbadabbadoo" spielten, fand eine rege Diskussion zwischen CSU-Bürgermeisterkandidat Frank Zeitler und "jungen Nabburger Eltern" zum Thema Kinder- und Schülerbetreuung statt. Das geht aus einer Pressemitteilung der CSU hervor.

Gerade "jungen Familien" oder alleinerziehende Elternteile seien in der heutigen Zeit bei der Kinder- und Schülerbetreuung auf flexible Angebote ihrer Kommune angewiesen. "Ein vielfältiges Betreuungsangebot für Schulkinder ist eine wichtige Ergänzung bei der Bildung und Erziehung unserer Kinder", sagten die Stadtratskandidatin und ehemalige Elternbeiratsvorsitzende Ines Renner sowie CSU-Ortsvorsitzender Tobias Knechtel.

Im Städtevergleich mit umliegenden Kommunen schneide Nabburg beim Thema Kinderbetreuung sehr schlecht ab. Zu diesem Ergebnis kamen die anwesenden Mütter und Väter. Die aktuelle Elternbeiratsvorsitzende der Grundschule, Monika Bäuml, sprach die Probleme im Kern an und forderte mehr Unterstützung für junge Familien durch die Stadt.

Die Nachfrage der Eltern sollte im Idealfall das Angebot innerhalb einer Stadt bestimmen, so Bürgermeisterkandidat Frank Zeitler. Kinderbetreuung sei ein wichtiger Standortfaktor für ansiedlungswillige Firmen und Familien. Nabburg sollte sich zum Ziel setzen, neben Krippe und Kindergarten auch Hortplätze anzubieten. Die Stadt Pfreimd sei hier als Positivbeispiel genannt. Ein Hort stelle die flexibelste Art der Ganztages- und Ferienbetreuung dar. Bei der Umsetzung sollte die Kooperation mit örtlichen Unternehmen gesucht werden. Kinder- und Schülerbetreuung sind für die CSU "kommunale Pflichtaufgaben" und seien somit bestmöglich sicherzustellen.

Stadtrat Hans-Georg Dobler äußerte hinsichtlich der durch die Stadt geplanten Kindergarten-Container-Zwischenlösung in Diendorf große Bedenken. Er befürchte, dass die notwendigen Genehmigungs- und Erschließungsarbeiten mehr Zeit in Anspruch nehmen als geplant. "Wenn das nicht funktioniert, haben wir neben den immensen Mehrkosten für die Stadt ein weiteres Problem", meinte er.

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