05.11.2019 - 18:06 Uhr
NabburgOberpfalz

Förderverein greift unter die Arme

Er befasst sich auch mit Noten, diese werden allerdings von der Bundesbank herausgeben und nicht von einem Musikverlag. 1982 aus der Taufe gehoben, kümmert sich der Förderverein vorwiegend um monetäre Angelegenheiten des Orchesters.

Das Musikerheim, in Eigenleistung errichtet und finanziert durch die Kirchenverwaltung, ist seit dem Herbst 1986 Dreh- und Angelpunkt des Vereinslebens derJugendblaskapelle. Nahezu jeden Wochentag ist das Haus belegt und unverzichtbar für eine erfolgreich Nachwuchsarbeit.
von Sepp FerstlProfil

Die Förderung der Jugendblaskapelle Nabburg (JBKN) erstreckte sich nach den Ausführungen von Vorsitzendem Joseph Ferstl bei der Mitgliederversammlung im Musikerheim Sankt Angelus in erster Linie auf die Unterstützung der Aktiven. Gemeint sind damit die finanzielle Unterstützung bei der musikalischen Ausbildung des Nachwuchses, Hilfestellungen zur Bewältigung des Vereinsbetriebes der JBKN sowie die Organisation diverser Veranstaltungen im Jahreskreis.

97 Förderer

"Wir können nahezu einen konstanten Stand verzeichnen", verwies Vorsitzender Ferstl auf die Zahl der Mitglieder von mittlerweile 97 Förderern zum Stichtag 31. Dezember 2018. Er habe sich auch im abgelaufenen Jahr bemüht zu werben und konnte weitere Mitglieder gewinnen. Zurückblickend auf 2018 berichtete der Vorsitzende von 1500 Euro Zuwendung zur Förderung von Fortbildungsmaßnahmen. Ferner wurden Werbeanzeigen für das Neujahrskonzert sowie die Beschaffung von Pullis für den Nachwuchs mit 800 Euro unterstützt.

Zur Beschaffung von Instrumenten für den Ausbildungsabschnitt 2018 (Bläserklasse) war keine finanzielle Hilfe der Kapelle notwendig. Den Kauf erforderlicher Instrumente für rund 9000 Euro konnte die Jugendblaskapelle aus eigenen Rücklagen finanzieren. Für das Jahr 2020 ist laut Vorsitzendem eine neue Bläserklasse geplant. Der Bewirtschaftungsbetrieb im Schlosshof beim Mittelalterlichen Markt 2018 unter verantwortlicher Organisation des zweiten Vorsitzenden Stefan Kurz konnte durch den Einsatz vieler ehrenamtlicher Helfer wieder mit einem positiven Ergebnis abschließen.

Leihinstrumente, Uniformen

Die finanzielle Lage des eingetragenen Vereins bezeichnete Kassier Günther Wicha mit "gut und zufriedenstellend". Die erwirtschafteten Rücklagen seien mittelfristig in erster Linie für den Ankauf von Leihinstrumenten zur Ausbildung des Nachwuchses sowie für eine Ersatzbeschaffung von Uniformen und die Erweiterung der Notenregistratur gedacht, aber auch andere Fördermaßnahmen seien denkbar.

Sorgen unter den Aktiven um die Zukunft des Musikerheimes wurden am Ende der Versammlung geäußert. Dazu erklärte der Vorsitzende der Kirchenverwaltung, Pfarrer Hannes Lorenz, dass der Kindergartenbetrieb St. Angelus aufgrund einer notwendigen Sanierung, die seitens der Bischöflichen Finanzkammer nicht mehr genehmigt wird, nach einer Übergangsphase eingestellt werden muss, sobald der neue Kindergarten in Diendorf seinen Betrieb aufnimmt. "Für die Nachnutzung des Gebäudes St. Angelus gibt es zwar noch keine Pläne, doch wird die Kirchenverwaltung das Musikerheim nicht zur Verhandlungsmasse machen". Bis Jahresende stehen für die Jugendblaskapelle noch zahlreiche Termine an: 10. November Martinszug der beiden Kindergärten und abends das Benefizkonzert des Polizeiorchesters; Gedenkfeier zum Volkstrauertag am 16. November; Adventfeier der Senioren von Stadt und Pfarrei am 30. November im Jugendwerk; Nikolausmarkt am 7. und 8. Dezember; adventliche Weisen am 11. Dezember im Seniorenheim "Arche Noah" und am Heiligen Abend "Christkindl anblasen". Für das große Orchester heißt das nächste Ziel "Neujahrskonzert 2020" am 4. Januar um 19.30 Uhr in der Nordgauhalle Nabburg. Die Proben laufen bereits auf Hochtouren.

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