18.11.2019 - 19:50 Uhr
NabburgOberpfalz

Frauenbund ein Segen für die Pfarrei

Sie ist die aktivste Gruppierung in der Nabburger Pfarrei Sankt Johannes. Die Rede ist von Katholischen Frauenbund, der gegenwärtig 378 Mitglieder zählt. Bei der Jahreshauptversammlung wurde die Vorstandschaft in ihren Ämtern bestätigt.

Die bisherige Vorstandschaft wurde wiedergewählt. Vorsitzende ist Christa Schlagenhaufer (vorne Zweite von rechts), Stellvertreterin Brigitte Müller (vorne Zweite von links), Schriftführerin Gertraud Lindermair (vorne rechts) und Kassenführerin Gerlinde Weber (vorne links). Präses Pfarrer Hannes Lorenz gratulierte dem engagierten Team zur Wiederwahl.
von Sepp FerstlProfil

Erfreut zeigten sich die Vorsitzenden Christa Schlagenhaufer und Brigitte Müller bei der Zusammenkunft im Jugendwerk über die Anwesenheit von Stadtpfarrer Hannes Lorenz und seine stete Unterstützung sowie das große Interesse der Frauen.

Vielseitig engagiert

Schriftführerin Gertraud Lindermair blickte auf die zahlreichen Ereignisse im Vereinsjahr 2018/19 zurück. Beginnend vom Krippenbaukurs im November vor einem Jahr spannte sie den Bogen bis zum Bezirkstag im Oktober mit den Theater "Mann o Mann dieser Frauenbund". Dazwischen war im Januar das Frauenfrühstück mit Pfarrvikar John Oguche, der seine Heimat Nigeria vorstellte. Erwähnung fand auch der Weiberball unter dem Motto "Abba Mania". Zum Palmsonntag fertigten Mitglieder 700 Büschel und boten sie an den Gottesdiensten ebenso wie die 100 gebastelten Kerzen zum Verkauf an. Großes Engagement auch an Fronleichnam: Es wurde der Altar aufgebaut und ein Blumenteppich gelegt.

Herausragend im umfangreichen Programm war die dreitägige Fahrt nach Verona Anfang Juli mit geistlichem Beirat Hannes Lorenz. In den gleichen Monat fiel der "Afrika-Abend" wobei Schwester Eobarda Ries eine Spende von 1000 Euro übergeben wurde. Überaus fleißig waren die Mitglieder beim "Brünnl-Frauentag", als sie 450 Kräuterbüschel banden. Erwähnung fanden noch die gegenwärtigen sechs Eltern-Kind-Gruppen und die wöchentlichen Gymnastikstunden. Von einer zufriedenstellenden Kassenlage informierte Gerlinde Weber.

Zu den Schlagzeilen über die angedachte Aberkennung der Gemeinnützigkeit für Gruppierungen, die nur Frauen beziehungsweise nur Männer aufnähmen, nahm Pfarrer Lorenz Stellung. Bei dieser Diskussion werde vergessen, was Gemeinnützigkeit eigentlich bedeute. Es ginge dabei um Tätigkeiten, die der Allgemeinheit dienen.

Stets gemeinnützig

In diesem Sinn beweise der Frauenbund das ganze Jahr über, dass sich die Mitglieder beim Basteln und beim Bewirten, bei der Pflege des Brauchtums und bei Bildungsveranstaltungen gemeinnützig einsetzen. Sie brächten ihre Zeit und ihr Engagement ein, damit das Miteinander in der Pfarrgemeinde lebendig gestaltet werde und der Frauenbund auch eine lebendige Gruppe in der Stadt Nabburg bleibe.

Im Sinn christlich gelebter Nächstenliebe ginge es den Frauen nie nur um den Kreis der Mitglieder und den eigenen Verein, sondern immer auch darum, die Grenzen zu übersteigen, andere anzusprechen und für andere da zu sein. Der geistliche Beirat dankte der Vorstandschaft und allen Mitgliedern für ihre Aktivität und bezeichnete sie als Segen für das Gemeinwohl in Pfarrei und Kommune. "Christen denken nicht nur an sich, sie haben das Größere im Sinn", so die abschließenden Worte des Stadtpfarrers. Ein Bilderrückblick und die Programmvorschau leiteten über in ein gemütliches Beisammensein.

Neuwahlen:

Im Amt bestätigt wurde bei der Neuwahl die bisherige Vorstandschaft mit Christa Schlagenhaufer (Vorsitzende), Brigitte Müller (Stellvertreterin), Gertraud Lindermair (Schriftführerin) und Gerlinde Weber (Kassenführerin). Zu Beisitzerinnen bestimmte die Gemeinschaft Kerstin Appelt, Hermine Bergmann, Petra Eckl, Anna Eckl, Elfriede Jauernig, Petra Polleti, Helga Sebald und Maria Six. Die Kasse prüfen erneut Maria Näßl und Uschi Schmid.

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