09.02.2021 - 13:39 Uhr
NabburgOberpfalz

Haushalt der VG Nabburg einstimmig verabschiedet

Die Haushaltssatzung der Verwaltungsgemeinschaft Nabburg steckt nicht nur den finanziellen Rahmen der Kommunen ab, sie ist auch ein Gradmesser für die Leistungsfähigkeit der Verwaltung. In dieser Hinsicht ernten die Mitarbeiter viel Lob.

Breite Zustimmung fand der Haushalt der Verwaltungsgemeinschaft Nabburg für dieses Jahr.
von Richard BraunProfil

Die Verabschiedung der Haushaltssatzung der VG Nabburg nützten die Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden Guteneck und Altendorf, um sich für die ausgezeichnete Arbeit in allen Bereichen zu bedanken. „In den vergangenen zehn Jahren ist die VG-Umlage der Gemeinde Altendorf von 130 000 Euro auf 216 000 Euro gestiegen, doch sparte die erbrachte Gegenleistung der Gemeinde viel Geld“, rückte Bürgermeister Markus Schießl die für viele Bürger ziemlich hohe VG-Umlage ins rechte Licht.

Gute Zusammenarbeit

In das gleiche Horn stieß auch Bürgermeister Johann Wilhelm aus Guteneck. Er dankte dem Kämmerer für die zeitgemäße und frühzeitige Aufstellung des Haushaltsplanes, die viel Planungssicherheit gebe. Der VG-Vorsitzende, der Nabburger Bürgermeister Frank Zeitler, nahm dieses Lob gerne entgegen und hob seinerseits die sehr gute Zusammenarbeit zwischen den Kommunen hervor.

In die Entscheidungsbefugnis der Verwaltungsräte fallen neben den Aufgaben für die drei Gemeinden auch die Bürgerspitalstiftung, der Zweckverband Freizeit- und Erholungszentrum Perschen und der Schulverband Nabburg. Die Eckpunkte für die Haushaltssatzung 2021 erläuterte Kämmerer Thomas Bodensteiner. Demnach schließt der Verwaltungshaushalt in den Einnahmen und Ausgaben mit 2 367 100 Euro ab. Die Personalkosten schlagen darin mit 1 906 300 Euro am stärksten zu Buche.

Wechsel an der Spitze der Verwaltungsgemeinschaft

Nabburg

Auf der Einnahmenseite stehen 1 980 900 Euro an Verwaltungsumlage. Diese errechnet sich aus den durch Einnahmen nicht gedeckten Bedarf zur Finanzierung der Ausgaben im Verwaltungshaushalt.

Für die Berechnung der Umlage ist die Einwohnerzahl maßgebend. Mit Stand 30. Juni 2020 waren in den drei Mitgliedskommunen zusammen 7841 Einwohner gemeldet. Daraus errechnet sich eine Verwaltungsumlage von 252,63 Euro je Einwohner. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg von 93 Cent je Einwohner.

In diesem Zusammenhang gewähren die Einwohnerzahlen der vergangenen zehn Jahre einen aufschlussreichen Blick auf die Entwicklung der Gemeinden. Während die Gemeinde Altendorf einen Rückgang von 94 Personen (-9,88 Prozent) und die Gemeinde Guteneck einen Rückgang von 56 Personen (-6,39 Prozent) verzeichnen mussten, konnte die Stadt Nabburg einen Zuwachs von 122 Einwohnern (+2,01 Prozent) verbuchen. Seit 2018 weist die Kurve der Einwohnerentwicklung im VG-Bereich wieder kontinuierlich nach oben.

Geld für EDV-Ausstattung

Im Vermögenshaushalt sind 29 700 Euro eingeplant. Diese werden für die EDV-Ausstattung und den allgemeinen Bürobedarf benötigt. Kreditaufnahmen für Investitionen und Verpflichtungsermächtigungen sind nicht vorgesehen. Die Verwaltungsgemeinschaft ist schuldenfrei.

Neben der Haushaltssatzung wurden der Stellenplan für 2021 und der Finanzplan und das Investitionsprogramm 2020 bis 2024 einstimmig verabschiedet. In der VG-Sitzung stand auch die Feststellung der Jahresrechnung 2019 auf der Tagesordnung. Das Abschussergebnis lautete im Verwaltungshaushalt 2 111 922 Euro und im Vermögenshaushalt 36 688 Euro. Der Rechnungsprüfungsausschuss hatte keine Mängel festgestellt. Der Verwaltung wurde die Entlastung erteilt.

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