35 ambitionierte Jungforscher des Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasiums wurden beim Landeswettbewerb "Experimente antworten" ausgezeichnet .Sie achten sich mit Tatendrang und Kreativität ans Werk, um die vielfältigen Exper-imentieraufgaben zu lösen.
Der Wettbewerb des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus soll die Schülerinnen und Schüler zum naturwissenschaftlichen Entdecken, Ausprobieren und Experimentieren anregen und ihre Selbständigkeit fördern. Die Teil-nehmer können ihre naturwissenschaftlichen Fähigkeiten und Talente in drei Wettbewerbsrunden zu jeweils verschiedenen Themen unter Beweis stellen. Die Auf-gaben legen Wert auf Anwendungsorientierung und Praxisbezug und sind eingebettet in Alltagsgeschichten mit den Identifikationsfiguren des Wettbewerbs Moni Mol und Leo Licht, deren Namen für die Fächer Chemie und Physik stehen.
Interessante Versuche
Die erste Runde in diesem Schuljahr stand unter dem Motto "Ins Blaue hinein?". Für ihre Experimente benötigten die Schülerinnen und Schüler mindestens drei verschiedenfarbige Zaubermalstifte, Tinte, einen Tintenkiller, einen Pinsel, weiße runde Kaffeefilter sowie jeweils ein Päckchen Knödelhilfe, Natron und Zitronensäure. Zuerst mussten die jungen Tüftler die Wirkung von Knödelhilfe, Natron, Zitronensäure und Tintenkiller auf verschiedene Tintenfarbstriche untersuchen.
In der zweiten Versuchsreihe wurden die Farben der Zaubermalstifte, die in der Regel aus Farbstoffmischungen bestehen, mit Hilfe der weißen Kaffeefilter in die Einzelfarben aufgetrennt. Hierbei lernten die Jungforscher auf eindruckvolle Weise das Prinzip der Papierchromatographie kennen. Der Begriff "Chromatographie" leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet so viel wie "Farbenschreiben" (chroma (griech.) = Farbe, graphein (griech.) = schreiben). Bei der letzten Aufgabe war Kreativität gefragt. Es mussten zwei "Zaubertinten" selbst hergestellt und eine kurze spannende Fotogeschichte erfunden werden, in der eine dieser Tinten Anwendung fand.
Die Schüler mussten ihr Vorgehen sowie die Beobachtungen bei den Experimenten genau beschreiben, Tabellen anlegen und das Ganze mit Fotos sowie exakt beschrifteten Zeichnungen dokumentieren. Die übersichtlichen und teilweise sehr beeindruckenden Protokolle wurden dann einer Fachjury im Staats-institut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) in München zur Bewertung zugesandt.
Von den insgesamt 35 teilnehmenden Schülern aus den Jahrgangsstufen 5 bis 10 erreichten sechs das Prädikat "teilgenommen", neun das zweithöchste Prädikat "mit Erfolg teilgenommen" und 20 das Spitzenprädikat "mit großem Erfolg teilgenommen". Bayernweit beteiligten sich über 2000 Schüler an der ersten Wettbewerbsrunde, was einen neuen Rekord darstellt. Die Vielzahl der eingesandten Arbeiten spiegelt die große Begeisterung der jungen Forscher für "Experimente antworten" wider.
Mit großem Erfolg dabei
Urkunden für die Teilnahme "mit großem Erfolg" und einen Sachpreis in Form eines mit "Experimente antworten" gravierten Regenbogenstifts erhielten: Leonora Bauer, Gwendolin Bock, Hannah Born, Julia Erbrich, Hannes Gareis, Lilli Kirschner, Ivette Plößl, Anna Widder (alle 5b), Ferdinand Geßl, Emilia Lang, Marleen Vracun (alle 5c), Christin Ehlerding, Korbinian Klug (beide 5d), Simon Fröhlich, Silja Kellner (beide 6b), Selina Ehlerding (7a), Lea Hönig, Jana Renz (beide 7b), Max Weinfurtner, Paul Zenger (beide 7c).
Der Wettbewerb wird von den Chemielehrkräften Juliane Gerstl, Iris Hösl, Birgit Röhrl, Josef Schiffl, Sabine Singer und Michael Sontheim betreut.













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