In einer Anfrage kam Stadtrat Armin Schärtl (SPD) auf die Situation bei Kennametal zu sprechen. Wenn das Unternehmen nun 80 Stellen in Nabburg abbaue, könne das der Anfang vom Ende sein. Er fragte Bürgermeister Frank Zeitler (CSU) in der Stadtratssitzung, ob dieser da schon was unternommen habe. Zeitler teilte mit, dass er mit dem IG-Metall-Bevollmächtigten Udo Fechter telefoniert und auch mit dem Kennametal-Europa-Chef Matthias Pasler gesprochen und ihn auf die Bedeutung der beiden Standorte für die Stadt Nabburg hingewiesen habe. Pasler habe zugesichert, bei einem nächsten Firmenbesuch in Nabburg auch mit dem Bürgermeister vor Ort sprechen zu wollen.
Den Aufwand für die Möblierung und Ausstattung der Räumlichkeiten im neuen Kindergarten in Diendorf übernimmt die Stadt. Das ist mit dem späteren Betreiber, dem Bayerischen Roten Kreuz, so vereinbart. Auch die Ausstattung von Spiel- und Beschäftigungsmaterial wird die Stadt finanzieren. Die Kosten für den Ersatzbedarf trägt dann der BRK-Kreisverband. Für eine Erstbeschaffung werden 33 500 Euro veranschlagt. Das Logo für den Kindergarten "Storchennest" wird Raphael Haubelt entwerfen. Die Kosten belaufen sich auf 522 Euro. Der Stadtrat stimmte zu.
Für die Einrichtung der Interims-Kindertagesstätte in der Schulstraße in Diendorf waren bereits Aufträge vergeben worden. Für die lose Möblierung sorgt die Firma Wehrfritz aus Bad Rodach für 61 166 Euro, für die Möblierung von Küche, Speiseraum und Garderoben die Firma Möbelsystem Fenci aus Tännesberg für 34 412 Euro.
Der Paddelclub beantragte, in die Sportförderung aufgenommen zu werden. Er listete Ausgaben auf, die zwischen 2013 und 2019 für das Vereinsheim bei der Wiesmühle angefallen sind. Die gängige Praxis besagt jedoch, dass nur Kosten aus dem letzten abgelaufenen Jahr mit zehn Prozent bezuschusst werden können. Für in 2019 ausgegebene 1547 Euro bekommt der Verein deshalb nun 155 Euro.
Albert Bruckner (FW) trat in einer Anfrage dafür ein, die E-Bike-Ladestelle in der Altstadt auf den touristischen Hinweisschildern zu kennzeichnen. Bernd Hofmann (CSU) sprach sich dafür aus, die coronabedingt veranstaltungslose Zeit zu nutzen, um die gefährliche Stolperstelle beim Eingang zur Nordgauhalle zu beseitigen.















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