Die Jagdhornbläser stießen zu Beginn der Jahreshauptversammlung in der kleinen Nordgauhalle ins Horn, bevor Kreisvorsitzender Burkhard Graf Beissel von Gymnich in seinem Rechenschaftsbericht auf die vielen Veranstaltungen verwies, die das ganze Jahr über stattfanden. Unter ihnen ragten der Landesjägertag in Veitshöchheim und die Hegeschau in Nabburg besonders heraus. Der Kreisgruppe Nabburg des Bayerischen Jagdverbandes gehören 326 Mitglieder an. Verbunden mit einem Geschenk konnte Graf Beissel von Gymnich zehn Neumitglieder aufnehmen. Es sind dies: Georg Kraus, Jürgen Krös, Richard Luber, Wolfgang Pirner, Alexander Rauch, Hans Reis, Aurelia Ritschel, Ulrike Rittmeyer, Andreas Schwenda und Jim Sporrer.
Der Dank des Vorsitzenden galt Schriftführerin Tanja Schlagenhaufer und Kassenwartin Martina Heigl. An Beiden blieb die meiste Arbeit hängen. Dies galt auch für die Obmänner, die hervorragende Arbeit geleistet haben.
Das jagdliche Geschehen nahmen die verschiedenen Obmänner unter die Lupe. "Jagd ohne Hund ist Schund" lautet ein bekanntes Sprichwort. Von daher wird auf die Hundeausbildung großer Wert gelegt. Unter der Leitung von Obmann Herbert Fiebak legten elf Hunde die Brauchbarkeitsprüfung und 13 Hunde die Begleithundeprüfung ab. Es wurden 68 Nachsuchen erfolgreich durchgeführt. Die Saumeute erlegte 250 Sauen. Gerade bei der Wildschweinjagd erleiden die Hunde öfters Verletzungen, deren Behandlung oft sehr kostspielig ist. Daher hat sich die Versammlung entschlossen, die Jagdhundeunfallversicherung unbefristet zu verlängern. Für seine Kompetenz als Hundeführer ist Herbert Fiebak weit über die Grenzen der Kreisgruppe hinaus bekannt. Dafür wurde er vom Landesjagdverband mit dem Hundeführerzeichen in Silber ausgezeichnet.
Um die Lärmemission auf dem Schießstand im Kulm so gering wie möglich zu halten, wurden die Schießzeiten auf elf Tage im Jahr beschränkt und es dürfen nur Schützen aus der Kreisgruppe daran teilnehmen. Zwei Termine davon sind für ein Schießen auf den laufenden Keiler vorgesehen. Schießobmann Konrad Kederer bat die Jäger, die Zeiten aufzuteilen, damit kein Gedränge am Stand entsteht. Ansonsten werden die Schießtage sehr gut angenommen. Die Kreismeisterschaft findet in diesem Jahr am 28 Juli auf der Schießanlage Bockenberg statt.
Der Naturschutz liegt in den Händen von Obmann Hermann Gebhard. Ihm ist der geplante Süd-Ost-Link ein Dorn im Auge. "Die Trasse ist wirtschaftlich und politisch gewollt. Alle Einwände werden unter den Tisch gekehrt", ist seine leidvolle Erfahrung. Keine Aktivitäten zeigte im vergangenen Jahr die Jugendgruppe. Obmann Marco Linke hat für dieses Jahr zwei Projekte auf der Agenda. Die Frauengruppe war dagegen wesentlich aktiver, wie Obmännin Ute Brey berichtete. Neben zwei Schießen und einem Sammelansitz kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz.
Als letzter in der Runde berichtete Herbert Obermeier von den Ergebnissen der Radiocäsium-Messstation. Von 82 geprüften Sauen wiesen drei Sauen erhöhte Werte auf. Nur eine davon stammte aus dem Gebiet der Kreisgruppe Nabburg.
Dem Kreisvorsitzenden Burkhard Graf Beissel von Gymnich blieb es vorbehalten, verdiente Mitglieder besonders auszuzeichnen. Für 25 Jahre Dienst als Jagdhornbläser erhielt Dietmar Kraus die Ehrennadel in Gold. Bronze für 10 Jahre als Jagdhornbläser nahm Karl Hammer entgegen. 65 Jahre ist Josef Dirmeier Mitglied in der Kreisgruppe. Seit 40 Jahren sind Uwe Deeg, Max Schmidt, Gundolf Streit und Konrad Werner dabei, seit 25 Jahren Richard Götz, Konrad Hofstetter, Michael Landgraf, Ursula Nückel, Jörg Podlesny, Josef Reis, Josef Schieder, Stephan Steinbacher und Karl Zenger.














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