Die Kirchenmusikerin hat es sich zur Aufgabe gemacht, liturgische Texte mit Popsongs der Gegenwart zu assoziieren und dazu selbst Chorsätze mit Piano- und Schlagzeugbegleitung zu komponieren. Ein „Best Of“ aus den so entstandenen Stücken durften die erwartungsvollen Zuhörer in der stimmungsvollen Atmosphäre des gotischen Johannesdoms erleben. Nach einer mitreißenden, eröffnenden Orgelimprovisation unter Ebners geschwinden Fingern begrüßte Kirchenmusiker Jonathan Brell das gespannte Publikum und die rund 50 Sängerinnen und Sänger des Chorprojekts aus Ergoldsbach und Bayerbach.
Inzwischen wieder von der Orgelempore heruntergeeilt, dirigierte die Leiterin den Chor vom E-Piano aus und übernahm auch noch selbst die vokalen Solopartien. Bei jedem „Kyrie“, „Glory“ oder „Santo“, das nun die Zuhörer erwartete, stellte sich als bald ein Wiedererkennungseffekt ein, wenn die Melodien Erinnerungen an bekannte Popsongs wachriefen.
Einfühlsam begleitet wurde der Chor mit Teilnehmern aus allen Altersstufen dabei am Schlagzeug von Christian Ruppik. Während ein Titel nach dem anderen das gebannt lauschende Publikum verzauberte, schien die eine Stunde mit Konzertgenuss viel zu schnell vorbei zu gehen. Nach lang anhaltendem Applaus verabschiedete sich Benedicta Ebener wieder mit einer Orgelimprovisation. Doch entlassen wollten die Konzertbesucher den Chor erst nach zwei weiteren Zugaben und stehendem Applaus.













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