19.08.2019 - 17:39 Uhr
NabburgOberpfalz

Maria öffnet die Herzen

Die Kirche St. Peter und Paul in Perschen kann die Zuhörer nicht fassen. Auch im Stehen wollen viele Besucher das Marienlob miterleben. Selbst 20 zusätzlich bereit gestellte Sitzbänke reichen nicht aus.

Die Geschwister Winterer sind stets eine Bereicherung für das Marienlob in Perschen.
von Josef NiederaltProfil
Kontrast zu den Sängerinnen: Die kräftigen Männerstimmen der Stullner Sänger.

Die Veranstaltung des Oberpfälzer Volksliedkreis (OVK) hat sich einen Namen gemacht. Der Vorsitzende und Organisator dieser Traditionsveranstaltung, Leonhard Bayerl, war eingangs voll des Lobes für die Gäste, die so zahlreich gekommen waren: "Die Lieder und die Musik, die sie in dieser Stunde hören, soll ihr Herz öffnen zur Liebe unserer himmlischen Mutter", gab Bayerl den Gästen auf den Weg.

Der OVK hatte für die musikalische Feier die Geschwister Winterer, die Schönseeer Moila, die Stullner Sänger und die Maxhütter Stub'n Musi aufgeboten. Letztere begann mit Zither, Hackbrett und Gitarre, in getragener Manier, und gut hörbar bis zum letzten Platz der Kirche, den musikalischen Reigen. Im wohltuenden Wechsel mit den anderen Interpreten erfreuten sie die Zuhörer mit ihren weiteren Weisen.

Die Schönseeer Moila warteten mit Liedern wie "O Maria wir dich grüßen", "Ave Glöcklein läutet still" oder "Du Mutter aller Christenheit" auf. Kontrastreich erklangen dagegen jeweils die Männerstimmen der Stullner Sänger. Sie trugen unter anderem "O blicke mild hernieder", Gegrüßt seist du Maria" oder "Wer tritt im Morgenscheine" in überzeugend beeindruckender Weise vor. Keine Unbekannten in der Volksmusikszene sind die Geschwister Winterer. Sie zogen mit Liedern wie "Du Mutter voll der Gnaden" oder "Zur Mutter geh' du arme Seel" den Bann auf sich. Beim Lourdes-Lied kamen die Besucher der Einladung, den Refrain mitzusingen, spontan nach.

Die gleiche Sangesfreude zeigten die Marienverehrer auch beim "Wunderschön prächtige" und dem abschließenden "Engel des Herrn". Während des Konzerts ging Leonhard Bayerl auf bemerkenswerte Besonderheiten des Hochfestes "Mariä Aufnahme in den Himmel" ein. So habe "Rom" dieses Fest bereits seit der Mitte des siebten Jahrhunderts begangen und sein Fundament mit der Dogmatisierung durch Papst Pius XII. am 1. November 1950 erhalten.

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