16.10.2020 - 18:35 Uhr
NabburgOberpfalz

Musiker zu Spitzenleistungen motiviert

Viel Kraft gibt dem „Siebziger“ ein harmonisches Familienleben mit Ehefrau Rosalinde, den vier Söhnen und den sechs Enkelkindern. Schönstes Geburtstagsgeschenk ist die kleine Urenkelin Rosalie.
von Claudia Völkl Kontakt Profil

Sepp Ferstl und die Jugendblaskapelle Nabburg – sie gehören seit Jahrzehnten unzertrennlich zusammen. Nun ließen die Musiker und viele Weggefährten "ihren Sepp" an seinem 70. Geburtstag hochleben.

Die anfangs geplante große Geburtstagsfeier musste der Jubilar aus Corona-Gründen mehrfach splitten. Bereits am Vorabend empfing Joseph Ferstl 50 Gäste im Jugendwerk. Der Feier ging ein Dankgottesdienst im "Johannisdom" voraus, der von einem Ensemble der Jugendblaskapelle gestaltet wurde.

Es freute Joseph Ferstl besonders, dass neben der Familie langjährige Weggefährten aus dem Musikbund sowie der Pfarrei mit ihm feierten. An erster Stelle begrüßte er Hausherrn Pfarrer Hannes Lorenz mit den Mitgliedern der Kirchenverwaltung und Vertretern des Pfarrgemeinderates. Der Nordbayerische Musik machte seine Aufwartung mit Vizepräsident Gerhard Engel, stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Peter Gaschler, Bezirksdirigent Anton Lottner und stellvertretendem Kreisvorsitzendem Georg Schmid. Auch langjährige Freunde aus der Jugendblaskapelle waren mit von der Partie.

An seinem Geburtstag überbrachten dem frisch gebackenen "Siebziger" verschiedene Vereine ihre Glückwünsche bei einem Frühschoppen zuhause. Die Jugendblaskapelle überraschte am Nachmittag ihren "Präsi" Sepp. Die Glückwünsche der Stadt überbrachte tags darauf Bürgermeister Frank Zeitler. Von Landrat Thomas Ebeling kamen beste Wünsche mit dem Zuruf "Bleiben Sie gesund" per Post.

"Deine Geburt am 11. Oktober vor 70 Jahren in Voitsried war für alle Blasmusiker in der Oberpfalz ein Glückstag" stellte ein Freund fest. Ferstl zählte zu den ersten Schülern der Realschule in Neunburg vorm Wald. Es folgten zwei Jahre Studium bis zum Musterungsbescheid 1968. Mit der Entscheidung für den Wehrdienst beim Grenzschutz begann seine berufliche Laufbahn in der heutigen Bundespolizei und auch sein vielschichtiges ehrenamtliches Engagement in der Wahlheimat Nabburg.

Waldlauf, Cross-Lauf und Bergwandern sorgten all die Jahre für körperliche Fitness. Den Geist fordert nach wie vor die Arbeit mit den jungen Menschen in der Blasmusikszene. Seit 2010 im Ruhestand, zählt das Ehrenamt weiter zu den Prioritäten, die Ferstl in seinem Leben setzt. Viel Freude machen ihm die vier Söhne, sechs Enkelkinder und Urenkelin Rosalie. Gerne geht er auch auf Reisen in die skandinavischen Länder bis ans Ende der Welt - zum Nordkap.

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