16.10.2020 - 18:04 Uhr
NabburgOberpfalz

Naabtal-Realschule sammelt fleißig Spenden

Die Koordinatorin der Sammelstelle in Teublitz, Luise Fleischmann, freute sich über die zahlreichen Spenden, übergeben von der ehemaligen Lehrerin Gerda Bayer (rechts).
von Externer BeitragProfil

Seit nunmehr 25 Jahren gibt es die Spenden- und Sammelaktion „Brillen für die Dritte Welt“ an der Nabburger Realschule und auch in diesem Jahr war sie wieder ein voller Erfolg. „Die Schülerinnen und Schüler waren begeistert dabei“, berichtet Gerda Bayer, pensionierte Lehrerin der Schule und eine der Koordinatorinnen der Sammelaktion, erfreut. Mehr als 400 Sehhilfen und Hörgeräte seien gespendet worden, die nun in einem Kloster im Elsass aufbereitet und anschließend an bedürftige seh- und hörbehinderte Menschen in verschiedenste Länder der Welt verschickt werden.

Und nicht nur das: „Wir konnten die Spendenaktion in diesem Jahr sogar noch erweitern“, erzählt Bayer erfreut. Initiiert durch die Teublitzerin Luise Fleischmann, die „Brillen für die Dritte Welt“ ebenfalls koordiniert, wurde die Spendenaktion des ehemaligen Burglengenfelder Krankenhausarztes Dr. Ernst Hampe unterstützt, der Kinder- und Babybedarf für ein polnisches Waisenhaus sammelt. Vor allem die Lehrerinnen der Naabtal-Realschule engagierten sich. „Tausend Dank für die vielen Säcke und Schachteln an Kinder- und Babykleidung sowie für die vielen Spielsachen und Stofftiere", so Bayer. Darüber werden sich die Waisen im Kinderhaus im polnischen Klodzko sehr freuen. Das Heim, das über eine Babyklappe verfügt und meist überbelegt ist, versorgt Kinder vom Neugeborenenalter bis zum sechsten Lebensjahr. Aufgrund der zahlreichen Spenden sei diese Sammelaktion vorerst abgeschlossen, so Luise Fleischmann.

Gebrauchte Brillen- und Hörgeräte hingegen könnten das ganze Jahr über entgegengenommen werden, so die beiden Koordinatorinnen Fleischmann und Bayer. Gerne persönlich oder über die Naabtal-Realschule in Nabburg.

Bezüglich der Sammelaktion für das Waisenhaus müsse bis dato ohnehin erst einmal abgewartet werden, so Fleischmann. Denn aufgrund der Corona-Pandemie würden die polnischen Behörden die Lieferung der gesammelten Kleider und Spielzeuge vorerst nicht ins Land lassen. „Die Waisen im Kinderhaus warten allerdings sehnlichst“, sagt Fleischmann. Nun hoffen die Koordinatorinnen, dass die dringend benötigte Lieferung im kommenden Frühjahr losgeschickt werden kann.

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