16.02.2020 - 14:57 Uhr
NabburgOberpfalz

Nabburg begrüßt seine Neugeborenen

"Der Babyempfang ist der schönste Termin des ganzen Jahres", freut sich Bürgermeister Armin Schärtl. Er übergibt die "Storchenprämie" an 69 neugeborene Nabburger.

Bürgermeister Armin Schärtl (rechts) freute sich, dass wieder so viele Eltern der Einladung der Stadt gefolgt sind. An 36 Buben und 33 Mädchen konnte er die "Storchenprämie" in der Spitalkirche übergeben.
von Richard BraunProfil

Das Stadtoberhaupt wurde von Vertretern aller Fraktionen des Stadtrates sowie einer Reihe weiterer Stadträte zu dieser Feierstunde in der Spitalkirche St. Marien begleitet. Es ist heuer bereits das dritte Mal, dass die Stadt Nabburg ihre Neugeborenen mit dieser schönen Geste begrüßt. Der Versammlungsraum in der Spitalkirche war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Zeichen der Wertschätzung

Dies zeigte wieder einmal, dass der Stadtrat mit der Einführung der "Storchenprämie" vor drei Jahren genau richtig lag. Zum einen bietet sie eine gute Gelegenheit, Nabburg als familienfreundliche Stadt zu präsentieren, zum anderen ist es für die Eltern ein schönes Zeichen der Wertschätzung.

Neben dem Baukindergeld ist das Begrüßungsgeschenk die zweite Säule der Familienförderung der Stadt. Für den Erhalt müssen einige Bedingungen erfüllt sein. Voraussetzung ist die Meldung des Kindes innerhalb von acht Wochen durch die Eltern beziehungsweise einem Elternteil mit Hauptwohnsitz im Stadtgebiet. Aufgrund der geltenden Gesetzeslage, muss das Begrüßungsgeschenk gesondert beantragt werden.

Jahreskarte für das Freibad

In diesem Jahr konnte die Stadt an 36 Buben und 33 Mädchen dieses einmalige Geschenk in Form einer Familienjahreskarte für das Freibad in Perschen sowie zehn "Nabburger Zehner" als Einkaufsgutschein übergeben. Nach 64 Geburten im Jahr 2018 sind die 69 Geburten des vergangenen Jahres rekordverdächtig. Die Verteilung der Geburten über das Jahr war sehr unterschiedlich. Erblickten im Juli elf Neugeborene das Licht der Welt, waren es im Oktober "nur" drei. Bürgermeister Armin Schärtl nützte die Anwesenheit so vieler Eltern, einigen Darstellungen im Bezug auf den Neubau des Kindergartens in Diendorf entgegenzuwirken: "Nabburg hat die Entwicklung nicht verschlafen. Die momentane Situation ist den neuen Richtlinien der Diözese Regensburg geschuldet, nach der die Kirche nur noch einen Kindergarten je Pfarrei unterhält."

Die hohe Geburtenzahl hat Auswirkungen auf den Schulbetrieb. So werden ab 2023 wieder drei erste Klassen an der Grundschule unterrichtet. Der Bürgermeister verwies zudem auf die vielen Möglichkeiten, welche die Stadt für die vorschulische Bildung eingerichtet hat. Beim Stehempfang nutzten viele Eltern die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

So ein offizieller Empfang ist ganz schön aufregend. Die Kinder nahmen es aber relativ gelassen.
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