06.12.2018 - 17:37 Uhr
NabburgOberpfalz

Nabburg in reizvollen Ansichten

Rechtzeitig bevor beim diesjährigen Nabburg-Kalender das letzte Monatsblatt fällt, ist jetzt die Fortsetzung für 2019 erhältlich. Abermals illustrieren Kunstwerke Raum und Zeit.

Heimatpfleger Raphael Haubelt präsentiert den neuen Nabburg-Kalender.
von Autor AUBProfil

Die im letzten Jahr erstmals präsentierte Idee, Nabburg-Ansichten von unterschiedlichen Künstlern und eventuell noch in variierenden Techniken zu paaren, fand unerwartet so viele Liebhaber, dass die Nachfrage weit über die limitierte Auflage hinaus ging. Zum persönlichen Gebrauch, als Geschenk für Freunde oder per Versand an Ex-Nabburger – oft gingen gleich mehrere Kalenderexemplare über den Ladentisch. Nach dem „Ausverkauft“ blieb als Trost nur das Versprechen einer Fortsetzung.

Das Ergebnis gelang optisch fast noch reizvoller: Prinzipiell unverändert basierend auf der 2017 im Stadtmuseum Zehentstadel gezeigten Ausstellung „Nabburg auf meine Art“ verbergen sich hinter dem neuen Titelblatt mit fünf Dechantturmansichten wiederum 12 Motivpaarungen. Bereichert wird die Auswahl an gezeigter Malerei, Radierung oder Zeichnung jedoch durch bisher unveröffentlichte Werke. Dazu gehört das Nabburger Uhrenbild aus dem Besitz der Pfarrei, aber nun in der vom Kultur- und Museumsverein initiierten und finanzierten restaurierten Fassung. Dieser erwarb heuer auch zwei Gemälde aus dem Nachlass von Rupert D. Preißl, von denen eines den Monat Juni coloriert.

Eine Überraschung erwartet den Betrachter im Dezember: Das Obertor an einem Winterabend, signiert mit „Adolf Stademann“, einem der bekanntesten Genremaler schnee- und eisbedeckter Landschaften. Dass zu seinem bereits bekannten Mähntor-Gemälde noch ein Pendant existiert, blieb bisher unentdeckt - bis dieses unlängst zufällig in München bei einer Versteigerung auftauchte. Den Zuschlag für „Dorf am winterlichen Flusslauf“ erhielt – leider – ein anonymer Stademann-Sammler aus der Landeshauptstadt, der es seiner Frau zum Geschenk machte. Beide haben keinen Bezug zur Örtlichkeit, stimmten jedoch dankenswerterweise auf Vermittlung des Auktionators einer Abbildung im neuen Nabburg-Kalender zu. Er ist ab sofort in den Schreibwarengeschäften, im Stadtmuseum und Rathaus sowie am kommenden Wochenende beim Nikolausmarkt zum Preis von 9,50 Euro erhältlich.

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