"Die Staatsstraße 2040 als Hauptortsdurchfahrt von Nabburg muss am 28. und 29. Oktober im Bereich Bahnübergang und Naabbrücke vollständig gesperrt werden", heißt es in einer Mitteilung aus dem Landratsamt. Grund für die Sperrung ist der notwendige Austausch einer Kabelschachtabdeckung. Die Georgenstraße bleibt in Richtung Bahnübergang bis zur Austraße befahrbar. Von der Autobahn her ist die Zufahrt bis zur Perschener Straße möglich. Die Umleitung wird weiträumig ausgeschildert und führt über Schwarzenfeld.
Hinweisschilder am Bahnübergang werden bereits zwei Wochen vorher aufgestellt, um die Sperrung dieser überörtlichen Verkehrsachse frühzeitig bekanntzumachen. "Um den Berufsverkehr am ersten Tag der Sperrung zumindest in der Früh noch weitgehend normal ablaufen lassen zu können, beginnen die Arbeiten am Mittwoch, 28. Oktober, erst nach 8 Uhr", so die Information.
Angesichts der Tragweite dieser Sperrung schrillten bei der Stadt Nabburg die Alarmglocken. Wieso muss die Maßnahme an zwei Wochentagen durchgezogen werden? An einem Wochenende oder in den Herbstferien würde sich die Situation wenigstens etwas entschärfen, meint Bauamtleiter Thomas Prey. Konkret geht es um eine Kabelschachtabdeckung der Telekom, der erneuert werden muss. Er liegt direkt in der Fahrbahn zwischen Brücke und Übergang. "Das, wo es beim Drüberfahren scheppert", verdeutlicht Prey.
Der Bauamtsleiter wandte sich an das Landratsamt und das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach, um die befürchtete Situation mit einem alternativen Zeitfenster wenigstens etwas abzupuffern.
Eltern, die ihre Kinder in die Schulen nach Nabburg und Diendorf bringen müssen, Lastwagen, die sich werktags verstärkt durch Nabburg wälzen: Prey stieß auf Verständnis, doch der Fahrplan ist nicht zu ändern. Die Firma OFM ist von der Telekom beauftragt und die wiederum haben den Auftrag zur Verkehrssicherung und Beschilderung an ein Subunternehmen weitergegeben. Bürgermeister Frank Zeitler habe nochmals interveniert und versucht, bei Firmen ein Umdenken zu erreichen. "Die ändern nichts mehr" so Prey.
Doch der Bürgermeister erreichte immerhin, dass das Zeitfenster so eng wie möglich gehalten wird. Am 28. Oktober können vor 8 Uhr noch die Schulbusse drüber fahren, dann ist dicht. Am Tag darauf dürfen die Busse auch noch morgens vor 8 Uhr den Übergang befahren. Aller Voraussicht nach soll er dann bereits ab 10 Uhr wieder für alle Verkehrsteilnehmer passierbar sein. Zu Fuß kann man an beiden Tagen uneingeschränkt über Brücke und Bahnübergang gehen.
Die Umleitungspläne sind auf der Homepage der Stadt einsehbar. Bei Rückfragen kann der Pressesprecher des Landratsamtes, Hans Prechtl, unter Telefon 09431/471350 kontaktiert werden. Thomas Prey regt noch an, Parkplätze auszuweisen, da ja die Flächen an der Nordgauhalle nicht angefahren werden können. Auch ein Feuerwehrstützpunkt muss am Kreisbauhof eingerichtet werden, um mögliche Einsätze auf der A 93 abzudecken.























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