Nabburg möchte seinen Stadtberg erblühen lassen und zu einem wertvollen, naturnahen Lebensraum für beispielsweise Wildbienen, Schmetterlinge und Käfer umgestalten. Unterstützung im Höhe von 5000 Euro erhält die Stadt dabei vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. Denn die Kommune ist eine von 100 bayerischen Gemeinden und Städten, die für die zweite Runde des Projekts "Starterkit - Blühende Kommunen" des Blühpakt Bayern ausgewählt wurden.
Mit dem "Starterkit" soll flächendeckend über ganz Bayern ein Anstoß gegeben werden, kommunale Grünflächen naturnah und insektenfreundlich zu gestalten. Neben der finanziellen Starthilfe erhalten die Kommunen eine fachliche Begleitung bei der Umsetzung. Außerdem werden sie bei der Öffentlichkeitsarbeit beraten.
Um unsere heimischen Insekten zu unterstützen, soll in Nabburg eine Blühwiese mit Streuobstbäumen entstehen.
Dazu wird die Fläche an der historischen Stadtmauer zunächst extensiv gepflegt, also nur ein bis zweimal pro Jahr gemäht und das Mahdgut abgefahren. So wird der Boden ausgehagert - eine wichtige Voraussetzung für eine artenreiche Wiese. Im nächsten Jahr soll die Wiese durch Einbringung von heimischem Saatgut angereichert, sowie die Streuobstbäume gepflanzt werden.
Um den Ablauf zu besprechen, fand vor wenigen ein Auftakttreffen mit den am Projekt beteiligten Personen statt. Dabei überreichte die Blühpaktberaterin an der Regierung der Oberpfalz, Isabella Hollweck, an Bürgermeister Frank Zeitler einen symbolischen Scheck über 5000 Euro. Bei der Umsetzung stehen Markus Kurz vom Verein Naturpark Oberpfälzer Wald, Wolfgang Grosser, Gartenfachberater am Landratsamt, und Eva Spießl-Mayr, Streuobstberaterin bei der Regierung, mit Rat und Tat zur Seite.



















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