16.07.2021 - 10:41 Uhr
NabburgOberpfalz

Neues Zuhause der Schulvorbereitenden Einrichtung in Diendorf

Die Schulvorbereitende Einrichtung der Maria-Schwägerl-Schule ist nach längerer Abwesenheit wieder nach Nabburg zurückgekehrt. Geändert hat sich die Trägerschaft.

Regierungsschuldirektorin Christina Bergmann, Bürgermeister Frank Zeitler, Brigitte Harrieder (Lebenshilfe), stellvertretender Landrat Richard Tischler, der Leiter des Sonderpädagogischen Zentrums Nabburg, Oliver Vogel, Otto Storbeck und Bertin Abbenhues (von links) informierten sich über den neuen Standort.
von Richard BraunProfil

Bedingt durch die Umbaumaßnahmen der Mittelschule in Nabburg wurde die Schulvorbereitende Einrichtung für einige Zeit nach Schwarzhofen ausgelagert. Da die Umbauten soweit fortgeschritten sind, dass ein ungestörter Unterricht wieder möglich ist, wurde eine Rückverlagerung nach Nabburg angestrebt.

Das neue Zuhause der SVE ist die Grundschule in Diendorf. Hier wurde ein Klassenzimmer mit einem Nebenraum zur Verfügung gestellt. Die Schulvorbereitende Einrichtung ist für Kinder im Alter von vier bis sieben Jahren gedacht, die Förderbedarf in einem oder mehreren Entwicklungsbereichen wie Sprache, Wahrnehmung oder Motorik aufweisen. Ziel ist es, durch spezielle pädagogische Hilfe das Kind in seiner Entwicklung soweit voranzubringen, dass es eine Regelschule besuchen kann.

Bisher lag die Trägerschaft der SVE in der Verantwortung der Lebenhilfe e.V. Deren zweite Vorsitzende Brigitte Harrieder aus Oberviechtach hat sich bisher mit viel Engagement ehrenamtlich in die Verwaltung eingebracht. "Dies ist auf die Dauer nicht mehr ehrenamtlich zu schaffen", musste Brigitte Harreider eingestehen, so begann die Suche nach einem anderen Träger. Dieser fand sich in der Katholischen Jugendfürsorge im "Haus des Guten Hirten". Dessen Leiter Otto Storbeck hob die multiprofessionelle Ausrichtung seines Hauses hervor, die beste Voraussetzungen für die weitere pädagogische Betreuung der anvertrauten Kinder bildet.

Von dieser Entwicklung war auch die Regierungsschuldirektorin Christine Bergmann angetan, die die Änderung der Trägerschaft von Seiten der Regierung der Oberpfalz begleitete. Für Bürgermeister Frank Zeitler und Oliver Vogel, Leiter des Sonderpädagogischen Zentrums Nabburg, ist die Schulstadt Nabburg der ideale Standort für die SVE. Beide waren sichtlich erfreut, dass durch das schnelle Zusammenwirken aller Beteiligten diese gute Lösung gefunden werden konnte.

Stellvertretender Landrat Richard Tischler sieht in der Neuausrichtung einen guten Weg für den Weiterbestand der Schule. "Jeder Euro, den wir in die Ausbildung der Kinder stecken, zahlt sich in späteren Jahren mehrfach aus." Die Schulvorbereitende Einrichtung in Nabburg umfasst das Fördergebiet des nördlichen Landkreises Schwandorf. In der Regel werden zehn bis zwölf Kinder durch individuelle Begleitung auf die Schule und das Leben vorbereitet. In Nabburg nimmt die SVE mit Beginn des neuen Schuljahres ihren Betrieb auf.

Was die SVE leistet

Oberviechtach

"Dies ist auf die Dauer nicht mehr ehrenamtlich zu schaffen".

Brigitte Harrieder, zweite Vorsitzende der Lebenshilfe

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