Oft ist der Zufall der Vater eines Gedankens oder Ereignisses. So ähnlich sind die Umstände zu sehen, durch die das Freilandmuseum in Neusath zu einem detailgetreuen 3-D-Modell des Paulerverl-Hofes kam. Die BayernLabs als offene Zentren für digitale Wissensbildung sind eine Initiative des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat. In den Labs werden Themen und Trends rund um die fortschreitende Digitalisierung aufbereitet und gezeigt. Zu dieser Einrichtung gehört auch das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. Dieses suchte ein geeignetes Modell, um es durch Multikopter-Scans zu vermessen und entsprechend aufzubereiten. Aus diesen Daten kann dann mit Hilfe eines 3-D-Druckers ein detailliertes Modell eines Gebäudes hergestellt werden. "Für das Amt bringt diese Methode große Vorteile bei der Vermessung bestehender Gebäude", hob Vermessungsdirektor Engelhart Zollner die Vorteile diese Verfahrens hervor. Von dem Vorhaben bekam Irene Ehmann Wind und brachte das Freilandmuseum als Objekt zur Erprobung ins Gespräch. Reinhard Greiner und Julian Schwan, beides Mitarbeiter von BayernLab, griffen den Vorschlag auf, zumal sie auf dem Museumsgelände ungestört arbeiten konnten. Das Ergebnis ihrer Arbeit übergaben sie nun Birgit Angerer, der Leiterin des Museums. Durch diesen Zufall hat das Museum jetzt ein 3-D-Modell des Paulerverl-Hofs in Gips, dazu noch in Farbe, ein richtiges Hightech-Produkt, das im Eingangsbereich des Museums zu besichtigen ist.
Nabburg
12.10.2018 - 11:23 Uhr
Der Paulerverl-Hof in Gips
von Richard Braun

BayernLab übergab an Dr. Birgit Angerer ein originalgetreues Model des Paulerverl Hofes aus dem 3D-Drucker. Bei der Übergabe waren dabei von links: Irene Ehmann, die IT-Fachleute Reinhard Greiner und Julian 'Schwan, Simone Hösl, die Leiterin von BayernLab und Vermessungsdirektor Engelbert Zollner.
Bild: bnr
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