Nabburg
28.03.2023 - 10:11 Uhr

Preise für verdiente Nabburger

Franz Grundler erhielt bei einem Ehrenabend den Kulturpreis der Stadt Nabburg für das Jahr 2022. Bei dem Festakt wurden auch drei Vereinsmitglieder für ihre Verdienste geehrt.

Nabburgs Bürgermeister Frank Zeitler (rechts) überreichte den Kulturpreis an Franz Grundler (links) und ehrte die verdienten Vereinsmitglieder (von links) Johann Bauer (SV Diendorf), Martin Ram (Jugendblaskapelle) und Georg Schopper (Faschingsgesellschaft). Bild: Marko Pammer/exb
Nabburgs Bürgermeister Frank Zeitler (rechts) überreichte den Kulturpreis an Franz Grundler (links) und ehrte die verdienten Vereinsmitglieder (von links) Johann Bauer (SV Diendorf), Martin Ram (Jugendblaskapelle) und Georg Schopper (Faschingsgesellschaft).

Mit dem Kulturpreis würdigt die Stadt Nabburg besondere Leistungen auf kulturellem und sozialem Gebiet. Seit 1992 erhielten diese Auszeichnung bisher 30 Personen, Institutionen oder Gruppen. Vor wenigen Tagen wurde Franz Grundler in der Marienkirche mit dem Kulturpreis für das Jahr 2022 ausgezeichnet. Der Stadtrat würdigte die Verdienste Grundlers durch die Inszenierung verschiedener Theaterstücke sowie den Aufbau des Museums in der Remise seines Anwesens, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus.

Dort sind zwei Dauerausstellungen zu sehen. Die eine zeigt die Geschichte des Flussspat-Abbaus in der Gegend um Nabburg, die andere führt die Besucher auf die Spuren der Hussiten. Ferner hat sich Grundler an der Erforschung des Karners in Perschen beteiligt. Mit Blick auf den neuen Kulturpreisträger Franz Grundler gerichtet sagte Bürgermeister Frank Zeitler, dass er diesen schon immer als „Freigeist“ wahrgenommen hat. Er sei hier in Nabburg aufgewachsen und die Begeisterung für die Stadt, ihre Natur und ihre Geschichte sei mit den Jahren immer größer geworden.

"Schönes Zeichen"

Man könne die Arbeit sehen, die sich Grundler gemacht habe, um großes Theater zu schreiben, die Remise aufzubauen, oder die Flussspat-Vergangenheit in der Region aufzuarbeiten. Grundler bedankte sich für die Verleihung des Kulturpreises. Es sei ein schönes Zeichen, dass er diese Auszeichnung erhalten habe.

Neben dem Kulturpreis zeichnete Zeitler an diesem Abend auch verdiente Vereinsmitglieder aus – Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren und zeigen, dass ihnen ihre Stadt und deren Mitbürger sehr am Herzen liegen. Sie seien das Fundament für ein gutes, gesellschaftliches Miteinander, betonte der Bürgermeister. Er bekräftigte: „Erst eine Ehrung bringt zum Vorschein, was bisher vielleicht zu wenig Beachtung gefunden hat. Eine Ehrung ist also auch ein Stück Gerechtigkeit für die oft stille und leise Arbeit im Hintergrund". Ohne Johann Bauer vom SV Diendorf, Martin Ram von der Jugendblaskapelle und Georg Schopper von der Faschingsgesellschaft wäre die Stadt um vieles ärmer und das städtische Gemeinwesen in dieser Form nicht denkbar.

Engagiert in den Vereinen

Johann Bauer ist seit Januar 1982 bis heute beim SV Diendorf ehrenamtlich als Kassenprüfer und Ausschussmitglied tätig. Er ist seit September 1971 Vereinsmitglied und war viele Jahre aktiver Fußballspieler, Betreuer der C- und D- Jugendmädchen und hat beim 50-jährigen Vereinsjubiläum des SV Diendorf 2017 im Festausschuss mitgewirkt. Martin Ram ist seit 30 Jahren aktiver Musiker und seit über 15 Jahren stellvertretender Vorsitzender der Jugendblaskapelle Nabburg. Er war Festleiter beim 40- und beim 50-jährigen Gründungsfest. Georg Schopper ist seit 33 Jahren aktives Mitglied der FG Nabburg. Er war Präsident, Finanzminister, im Männerballet und vieles mehr. Heute ist er Ehrenpräsident und immer da, wo er gebraucht wird.

Über 100 Vereine tragen in Nabburg in den Bereichen Soziales, Kultur, Sport, Kirche und Umwelt zu einer lebendigen Gesellschaft bei. Die heute zu Ehrenden hätten in vorbildlicher Art das Leben in der Stadt freundlicher, gemeinschaftlicher und lebenswerter gestaltet. Hierfür sagte Zeitler ein herzliches „Vergelt's Gott" – auch im Namen des Stadtrats. Alle Vorschläge kamen direkt von der jeweiligen Vereinsführung. Das sei ein Zeichen für hohe Anerkennung, welche die Geehrten in ihren Vereinen genießen würden, betonte das Stadtoberhaupt abschließend.

 
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