Das Schulteam der Schülerfirma um die Organisatorin und Leiterin Iris Hösl traf sich zum zweiten Mal, um über die in diesem Schuljahr gelaufenen Tätigkeiten zum Thema "Fairer Handel" und "Nachhaltigkeit" zu resümieren und einen Ausblick auf mögliche Projekte im kommenden Schuljahr zu geben. Im vergangenen Schuljahr erwarb das JAS-Gymnasium in einer feierlichen Auszeichnungsveranstaltung von einem Vertreter der gemeinnützigen Handelsorganisation "Transfair" den Titel "Fairtrade-School".
Das Trans-Fair-Team überprüft in einem zweijährigen Turnus, ob alle Kriterien erfüllt sind und der Status "Fairtrade-School" noch gültig ist. Zu diesen Kriterien gehören unter anderem ein zweimaliges Treffen des Schulteams im Schuljahr und die Planung und Durchführung eines fairen Projekts an der Schule. In diesem Schuljahr fand ein faires Frühstück mit den achten Klassen statt. Dabei informierten sich die Schüler, welche Speisen traditionsgemäß auf dem Frühstückstisch einer Produzentenfamilie zu finden sind, und brachten diese in Form einer Präsentation ihren Mitschülern näher. Im Anschluss daran ging es an die Praxis. In der Schulmensa wurden von der Schülerfirma unter Anleitung der Ernährungsberaterin und Vorsitzenden des Elternbeirats sowie des Fördervereins, Johanna Baumann, zubereiteter Quinoa-Brei, verfeinert mit allerlei Früchten und Nüssen, und fair gehandelter Orangensaft angeboten. Des weiteren erinnerten die Q11-Schüler des Schulteams in Form einer Powerpoint-Präsentation an die Anfänge der Schülerfirma, die 2011 aus einem P-Seminar heraus entstand.
Ziel des alljährlichen Projektes ist es, die jugendlichen Schüler dahingehend zu sensibilisieren, dass sie durch den Kauf und Verzehr fairer Produkte für die inzwischen 2,5 Millionen Produzenten und ihre Familien zu menschenwürdigen Lebens- und Arbeitsbedingungen beitragen können. Die Jugendlichen ermöglichen also diesen Menschen Investitionen in ihre Zukunft und sie schaffen Perspektiven, was zweifellos auch Fluchtgründe mindern kann.
Im Schuljahr 2018/19 ist ein Projekt mit der Bildungsreferentin vom Eine-Welt-Laden Teublitz, Sabine Domscheidt, zum Thema Kunststoffabfall und dessen Vermeidung in Planung.
Nabburg
18.07.2018 - 15:53 Uhr
Produkte, die Perspektiven schaffen
von Externer Beitrag
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Meistgelesene Artikel
Zum Fortsetzen bitteE-Mail eingeben
Sie sind bereits eingeloggt.
Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.