17.04.2019 - 10:50 Uhr
NabburgOberpfalz

Prozession zur Kirche

Der Palmsonntag trägt den Anfang und das Ende in sich. „Beim triumphalen Einzug in Jerusalem wird Jesus gefeiert wie ein König.“ Ein wundertätiger, friedlicher Herrscher, dessen weiteres Schicksal aber schon besiegelt ist.

Vor der Prozession der Pfarrei Sankt Johannes den Stadtberg hinauf zum „Johannesdom“ stand am Unteren Markt zunächst die Segnung der Palmzweige und bunt bebänderten Buschen mit Weidenkätzchen. Um einen Eindruck von den Ereignissen vor 2000 Jahren zu vermitteln waren auch echte Phönix-Palmblätter dabei.
von Sepp FerstlProfil

Die Liturgie des Palmsonntags bewegt sich zwischen dem festlichen und fröhlichen "Hosanna, dem Sohne Davids" und dem "Kreuzige ihn", das sich an der anschließenden Leidensgeschichte findet. In dieser Spannung wird deutlich, dass der Palmsonntag als Beginn der Heiligen Woche schon auf den Karfreitag und den Tod Jesu hinweist, aber damit letztlich eben auch auf das Osterfest und die Auferstehung welche jeder Christ erwartet, so Pfarrer Hannes Lorenz. Die Segnung umrahmten die Kindergärten Sankt Angelus und Marien und die Erstkommunionkinder mit Liedern und Fürbitten sowie mit ihren großen in Tischrunden gefertigten Palmbuschen. Mit dabei waren auch die Firmlinge und viele Ministranten. In der Prozession nicht fehlen durften der Stadtrat und die kirchlichen Gremien sowie die Vereine mit ihren Fahnenabordnungen gefolgt von einer großen Anzahl von Gläubigen. Im Gotteshaus trugen die Firmlinge statt des Evangeliums das Passionsspiel vor. Beim Sanctus versammelten sich alle Kinder und Jugendlichen rund um den Altar, ganz nach dem Anspruch der Evangelien, dass es die Kinder von Jerusalem waren, die als Erste Jesus entgegenliefen und ihn begrüßten. Neben den Klängen der Jugendblaskapelle bei der Prozession war es der Kirchenchor, der den Gottesdienst mitgestaltete. Der Frauenbund verkaufte Palmbüschel und Osterkerzen.

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