Lohnt sich denn die vor einem halben Jahr eingeführte Kommunale Verkehrsüberwachung? Mit dieser Frage war Bürgermeister Armin Schärtl bei der Bürgerversammlung in der Nordgauhalle konfrontiert.
Er selbst hatte dort an die Einführung der Verkehrsüberwachung erinnert und den eigenen Strafzettel präsentiert. "Des einen Freud, des anderen Leid", merkte nun ein Bürger an und verwies auf die "ganz schön happigen Stundenpreise" der Kontrolleure. Über 50 Prozent der Kommunen würden bei diesem System rote Zahlen schreiben. "Wie sieht da die Rechnung in Nabburg aus?", lautete die Frage.
Mit konkreten Zahlen aus Nabburg konnte der Rathauschef nicht aufwarten. Man sei da auch nicht unbedingt auf Kostendeckung aus, die außerdem der Zielsetzung widerspreche, die Bürger nicht zu "melken". Schärtl verhehlte bei dieser Gelegenheit nicht, dass inzwischen so mache Gemeinde überlegt, die Kommunale Verkehrsüberwachung einzustellen. Eine Möglichkeit, die dann auch im Saal für vereinzelten Applaus sorgte.













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