Brigitte Laqua strahlt mit ihren 90 Jahren sehr viel Lebensfreude und eine nicht aufzuhaltende Energie aus. Das bewies die Jubilarin auch an ihrem runden Geburtstag. Dazu gratulierte ihr unter anderem Bürgermeister Frank Zeitler.
Die fünfköpfige Familie von Brigitte Laqua, einst wohnhaft in Olbersdorf, wurde 1946 aus dem Sudetenland vertrieben. Mit 14 Jahren erlernte sie in Teisendorf den Beruf der kaufmännischen Angestellten. Bei einem Besuch bei Bekannten in Wernberg-Köblitz lernte sie Fritz Laqua kennen, mit dem sie 1954 vor den Traualtar trat. 1961 machte sich das Ehepaar selbstständig und eröffnete eine Tankstelle und eine Autowerkstatt.
1981 traf die Familie ein schwerer Schicksalsschlag, als Sohn Kurt bei einem Rettungseinsatz der Wasserwacht tödlich verunglückte. Ihr Ehemann verstarb 2000. Nach dem Verkauf ihrer Firma setzte sich Brigitte Laqua ein Ziel: sie wollte helfen und gründete 2006 die Familie-Laqua-Stiftung. Der Erlös der Stiftung geht an die Kindergärten in Nabburg.
Dankbar ist die Jubilarin, dass sie den Ruhestand mit ihrem Partner Hans Plößl verbringen konnte. Dabei denkt sie gerne an unternommene Reisen, viele Wanderungen und Ausflüge. Leider verstarb ihr Lebensgefährte im September 2021. Bürgermeister Frank Zeitler würdigte im Namen der Bürger der Stadt das Engagement von Brigitte Laqua und bezeichnete sie als stille Gönnerin. Von ihrer Stiftung profitieren mit den Kindergärten wichtige Nabburger Einrichtungen.













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