08.02.2019 - 16:38 Uhr
NabburgOberpfalz

"Storchenprämie" für kleine Nabburger

Die Friedhofskirche St. Georg mit dem Storchennest auf der Turmspitze steht wohl Pate. Im Volksmund heißt das Begrüßungsgeld der Stadt Nabburg liebevoll „Storchenprämie“.

Viele Eltern waren mit ihren im Jahr 2018 geborenen Babys zur Übergabe der „Storchenprämie“ in die Spitalkirche gekommen.
von Herbert RohrwildProfil
Das Paar Matthias und Nina Rübe mit der vier Monate alten Tochter nimmt – wie viele weitere Eltern – das Begrüßungsgeld der Stadt Nabburg entgegen. Es besteht aus 100 Euro in Einkaufsgutscheinen und einer Eintrittskarte für das Freibad Perschen in der Saison 2019.

Bürgermeister Armin Schärtl freute sich im Beisein seines Stellvertreters Kurt Koppmann, der Fraktionssprecher Evi Thanheiser (SPD), Horst Jäger (ÜPW) und Irene Ehemann (ABU) sowie weiteren Stadträten, dass so viele Eltern und Kinder bei "diesem miserablen Wetter" - plötzlich einsetzender Regen führte zu Blitzeis - zur Übergabe des Begrüßungsgeldes in die Spitalkirche St. Marien gekommen sind.

Die 64 Geburten im Jahre 2018 - erneut rekordverdächtig - verteilen sich annähernd auf gleich viele Mädchen und Buben - darunter zweimal Zwillinge. Bei der Stadtverwaltung gingen 47 Anträge ein. Natürlich besteht noch die Möglichkeit zur Nachreichung, so der Bürgermeister bei der zweiten Aktion seit der "Geburtsstunde" 2017. Die Familienförderung der Stadt Nabburg stehe auf zwei Säulen: Gewährung von Baukindergeld beim Erwerb von Grundstücken und Aushändigung des Begrüßungsgeldes. Das Kuvert mit dem ungefähren Gesamtwert von 200 Euro enthält 100 Euro in Einkaufsscheinen als "Startgeld" und zusätzlich eine Eintrittskarte für den unentgeltlichen Besuch des Freibades Perschen in der Saison 2019 für die ganze Familie. Der Betrag verdoppelt sich bei Zwillingen mit freiem Eintritt auch für 2020.

Des Weiteren plant der Stadtrat, ergänzte Schärtl, die Errichtung einer neuen Kindertagesstätte in Diendorf nahe der Grundschule. Das im gleichen Ortsteil ausgewiesene Baugebiet "Hirtenleite III" stoße auf ein starkes Echo. Innerhalb eines Jahres wurden von den 44 Parzellen bis auf drei Bauplätze alle vergeben.

Bürgermeister Armin Schärtl verlas die Namen der Eltern, denen dann von seiten der Stadtverwaltung die Briefumschläge überreicht wurden. Viele Eltern nutzten beim Stehempfang die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

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