Vorausgegangen war der Reise in die argentinische Provinz Misiones ein Besuch der argentinischen Partner im vergangenen Winter. Nun stand der Gegenbesuch an, der den Nabburger Jugendlichen unvergessliche Erlebnisse und Eindrücke bescherte.
Die erste Station war einer Mitteilung der Schule zufolge Buenos Aires mit seinen bunten und lebendigen Stadtvierteln. Danach ging es weiter nach Posadas und Puerto Rico sowie nach Encarnación in Paraguay. Dort verbrachten die Schüler in Begleitung von Monika Leisner, der ehemaligen stellvertretenden Schulleiterin, eineinhalb Wochen in Gastfamilien.
Beeindruckend war dabei die Gastfreundschaft, mit der die Gruppe ausgenommen wurde. Das argentinische Schulsystem empfanden die Nabburger dagegen als problematisch: Bis zu 48 Schülern werden dort in einer Klasse unterrichtet, zudem sind die Schulen eher spartanisch eingerichtet und ausgestattet.
Doch der Schulalltag war nur ein Bestandteil der Reise. Zu den Höhepunkten zählten zweifellos die Ausflüge zu spektakulären Zielen. Eine Woche verbrachte die Gruppe mit ihren argentinischen Partnern in den Anden im Grenzgebiet zwischen Argentinien, Bolivien und Brasilien und besuchte außerdem die Wasserfälle von Iguazu. Schulleiter Christian Schwab freute sich, dass alles so reibungslos geklappt hatte, und versprach angesichts der positiven Rückmeldungen, dass der Austausch keine einmalige Sache sein wird.
Mit dem Argentinien-Austausch hat das Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium seine internationalen Kontakte weiter ausgebaut. So können die Schüler der neunten Jahrgangsstufe bereits jetzt entweder ins spanische Ciudad Real reisen oder an einem Austausch mit einer Partnerschule in Frankreich teilnehmen. In der zehnten Jahrgangsstufe gibt es die Wahl zwischen Ryslinge in Dänemark und dem tschechischen Strakonice. Der Argentinien-Austausch soll in Zukunft alle zwei Jahre stattfinden und steht Schülern unterschiedlicher Jahrgangsstufen offen.













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