14.12.2018 - 11:14 Uhr
NabburgOberpfalz

Über den Trassen-Korridor reden

Der Süd-Ost-Link bleibt umstritten. Die regionalen Bundestagsabgeordneten wollen im Neuen Jahr mit betroffenen Kommunalpolitikern sprechen.

Die Bundestagsabgeordneten Marianne Schieder (SPD) und Karl Holmeier (CSU) sprachen mit Lex Hartmann (Mitte), Vorstandsmitglied von Tennet, in der Konzernrepräsentanz in Berlin.
von Externer BeitragProfil

Für das Netzausbauprojekt Süd-Ost-Link steht der nächste Meilenstein im Genehmigungsverfahren an. Die Bundestagsabgeordneten Karl Holmeier (CSU) und Marianne Schieder (SPD) aus dem Wahlkreis Schwandorf erklären hierzu: "Tennet hat in Berlin darüber informiert, dass für den Abschnitt C (von Hof bis Pfreimd) die Unterlagen nach Paragraf 8 des Netzausbaubeschleunigungsgesetzes bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) Endes dieses Jahres eingereicht werden."

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Pfreimd

Die Unterlagen stellen eine Vertiefung und Spezifizierung des Antrags auf Bundesfachplanung dar. Sie beinhalten die Raumverträglichkeitsstudie, die strategische Umweltprüfung sowie die Prüfung von sonstigen öffentlichen und privaten Belangen. Ein wichtiger Bestandteil dieser Unterlagen ist außerdem der von Tennet ermittelte Vorschlagskorridor. Auf Basis der Unterlagen wird die BNetzA im nächsten Jahr über den finalen Korridor für den Süd-Ost-Link entscheiden.

Anfang des Jahres 2019 wollen die Bundestagsabgeordneten Holmeier und Schieder die Gemeinde-, Markt- und Stadträte von Wernberg-Köblitz, Trausnitz und Pfreimd einladen, um gemeinsam mit Tennet vor Ort die vertiefte Planung des Netzausbauprojektes Süd-Ost-Link im Bereich der betroffenen Gemeinden zu erläutern und zu diskutieren. Vor allem aus Pfreimd war zu vernehmen, dass die Tennet-Pläne nicht den Vorstellungen der Kommune entsprechen.

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