06.01.2020 - 16:47 Uhr
NabburgOberpfalz

ÜPW nominiert Stadtratskandidaten

Die Überparteiliche Wahlgemeinschaft Nabburg blickt zuversichtlich auf den Wahltag 15. März 2020: In der Nominierungsversammlung wird der Haken hinter eine ausgewogene Kandidatenliste gesetzt.

Vorsitzender Kurt Koppmann (Dritter von rechts, stehend) freute sich, dass auf der Kandidatenliste auch junge Bewerber zu finden sind. Einen eigenen Bürgermeisterkandidaten hat die Wählergemeinschaft nicht aufgestellt.
von Externer BeitragProfil

Die Überparteiliche Wahlgemeinschaft Nabburg e.V. stellte ihre Kandidaten für die Stadtratswahl im Gasthaus Stern zusammen. Vorsitzender Kurt Koppmann freute sich, eine ausgewogene und gute, vor allem aber auch mit jungen Bewerbern bestückte Liste vorstellen zu können, heißt es in einer Pressemitteilung der ÜPW. Wie er ausführte, sei das ganze Stadtgebiet abgedeckt und mit Personen aus den verschiedensten Berufsgruppen versehen.

Kein Fraktionszwang

Der Vorsitzende erklärte, dass die ÜPW, die bereits seit den 1950iger Jahren aktiv ist, "eine Wahlgemeinschaft ohne Parteibindung ist und jeder seine Ideen und Vorstellungen einbringen darf." Es habe bei der ÜPW noch nie einen Fraktionszwang gegeben "und dabei wird es auch in Zukunft bleiben." Die bisherigen Stadträte der ÜPW hätten sich immer mit den Anliegen in der Stadt beschäftigt und auch Entscheidungen mitgetragen, wenn diese auf eine aufstrebende und gute Stadtentwicklung ausgerichtet gewesen seien. "Es konnten auch viele große Projekte, an denen die ÜPW federführend mit beteiligt war, verwirklicht werden." Koppmann nannte die neuen Baugebiete am Kastanienbaum und in Diendorf, die Neugestaltung der Friedhofskreuzung nach dem Bau der Sparkasse und die Schaffung der Grundlagen für das Einkaufszentrum am Krankenhaus.

Bessere Informationspolitik

Die ÜPW möchte mit ihren Kandidaten auch bei der nächsten Wahl dafür antreten, alle anstehenden und bereits laufenden Maßnahmen schnellstens und zielführend abzuschließen, wie den Bau eines neuen Kindergartens und die Sanierung der Mittelschule. Auch eine zügige Verwirklichung der Rahmenplantrasse unter Einhaltung der für die Bürger nötigen Lärmschutzmaßnahmen wurde genannt. Dabei sei der ÜPW auch die Meinung der Bürger sehr wichtig. "Eine bessere Infopolitik in beide Richtungen wird nötig sein", betonte Koppmann der Mitteilung zufolge. In Nabburg sei in den letzten Jahren sehr viel bewegt worden. Die Stadt müsse nicht aus dem Dornröschenschlaf geweckt werden. Die ÜPW freue sich aber über jede innovative und konstruktive Mitarbeit im Stadtrat, auch von anderen Gruppen.

Anton Schopper stellte die Kandidaten einzeln vor und jeder Bewerber hatte die Möglichkeit sich selber, mit kurzen Angaben zur Person, zu präsentieren. Alle Kandidaten waren mit der von der Vorstandschaft vorbereiteten Liste einverstanden und befürworteten eine Blockabstimmung. Die Liste wurde einstimmig angenommen. Im Anschluss wurde noch ein Ersatzkandidat bestimmt. Listenbeauftragte sind Anton Schopper und Kurt Koppmann. Der Wahlvorschlag muss nun noch von mindestens zehn Personen durch ihre Unterschrift unterstützt werden.

Für Nabburg arbeiten

Zum Schluss bedankte sich Kurt Koppmann bei allen für ihr konstruktives Mittun und munterte nochmals dazu auf, für die Heimatstadt mit zu arbeiten. Er wünschte sich "einen sauberen und fairen Wahlkampf".

Die Bewerber :

Kandidaten der Überparteilichen Wahlgemeinschaft Nabburg

1. Kurt Koppmann, (Polizeibeamter a.D.), 2. Günther Wilhelm (Maschinenbautechniker), 3. Horst Jäger (Apotheker), 4. Stefan Haberl (Abteilungsleiter), 5.Helmut Ertl (Arzt a.D.), 6. Maximilian Peither (Beamter), 7. Karin Schmidbauer (Zahnarzthelferin), 8. Joseph Ferstl jun. (technischer Fachwirt IHK), 9. Alois Hösl (Kraftfahrer), 10. Richard Luber (Landwirt), 11. Anja Koppmann, (Kinderpflegerin), 12. Christa Wilhelm (Mittelschullehrerin), 13. Michael Koppmann (Rektor an der Mittelschule), 14. Günther Nosseck (Bankkaufmann), 15. Martina Treml (Polizeibeamtin), 16. Peter Auburger (technischer Angestellter), 17. Joseph Ferstl sen. (Polizeibeamter a.D.), 18. Hans Schießl (Landwirt), 19. Ursula Kirchhofer (Arzthelferin), 20. Günther Daumer (Beamter).

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