07.02.2019 - 19:39 Uhr
NabburgOberpfalz

Verein mit Bürgerservice

Die Stadt Nabburg weiß, was sie am Gartenbauverein hat: 17 Mitglieder betreiben unentgeltlich die Grüngutsammelstelle der Kommune. Das Geld, das dabei eingenommen wird - 8660 Euro - erhält die Stadt.

Gerd Zitzler hat das Amt des Gerätewartes von Georg Martin übernommen. Im Bild das engagierte Team des Gartenbauvereins mit dem Vertreter der Stadt: (von links) Georg Martin, Zweiter Bürgermeister Kurt Koppmann, Vorsitzender Walter Wolf, die Beisitzer Christl Denk und Karl Voith, Kassier Heiner Baierl, Schriftführerin Anita Barth, Gerätewart Gerd Zitzler, zweite Vorsitzende Heidi Zeitler, Beisitzer Fritz Sauerer, Kassenprüfer Helmut Rossmann und Beisitzer Alois Karl.
von faaProfil

Der Gartenbau- und Ortsverschönerungsverein ist eine sichere Bank: Vorsitzender Walter Wolf ging in der Jahreshauptversammlung im Gasthaus "Kräuterbeck" auf den vom Verein angebotenen Bürgerservice ein. Die Öffnungszeiten am Mittwoch und Samstag haben sich bewährt. Die Bürger können gegen eine Gebühr Gartenabfälle anliefern. Der erwirtschaftete Betrag ist etwas geringer ausgefallen als im Vorjahr. Das lag an der Witterung. Durch die Trockenheit fehlten die Einnahmen aus dem Grasschnitt. Wolf dankte Heiner Baierl für die Organisation sowie Anita und Heinz Barth für die Schlüsselverwaltung und das Einsammeln der Gelder.

Brunnen und Parkplatz

Weiterhin wurden vom Verein der Josefibrunnen an der Nordeinfahrt nach Nabburg aus Richtung Kemnath sowie der kleine Parkplatz an der Nabburger Westumgehung betreut. Das Areal am Josefibrunnen wurde heuer auch neu bepflanzt. Es gab einen informativen Beitrag über "Schatten im Garten" und einen Reisevortrag. Die Pflanzentauschbörse im Vereinsgarten wird eine Neuauflage erfahren, war sie doch eine schöne Möglichkeit, kostenfrei Gewächse für den Garten zu erhalten und überzählige Pflanzen abzugeben.

Der Verein besuchte die Landesgartenschau in Würzburg. In guter Erinnerung ist der Vereinsausflug nach Tirol. Gesellig gings beim Zoigl und bei einer Brauereibesichtigung zu. Im Vereinsheim wurden Nistkästen und Igelhäuser gebastelt. Die Waldwanderung mit Kindern fand leider kaum Zuspruch. Für alle, die sich im Vereinsleben engagierten, wurde als Dankeschön zu einem Helferessen eingeladen.

Dank sagte Walter Wolf auch Gerätewart Georg Martin für die sorgfältige Pflege. Da er seine Aufgabe aus gesundheitlichen Gründen abgeben muss, hat sich Gerd Zitzler bereit erklärt, dies zu übernehmen. Das regelmäßige Kaffeekränzchen der Frauen wird von Heidi Zeitler zuverlässig organisiert.

Der Mitgliederstand hat sich von 280 auf 264 verringert. Ein Schreiben über neue Datenschutzbestimmungen erinnerte auch passive Mitglieder wieder an ihre Vereinszugehörigkeit, die dann einige beendeten. "Ich glaube, ein normaler Vorgang", so Walter Wolf. Er appellierte an die Anwesenden, verstärkt Werbung für junge Mitglieder zu machen.

Stadt sagt Danke

Zweiter Bürgermeister Kurt Koppmann würdigte das Geleistete und das große Engagement der Gartler. Er bezeichnete sie als rührigen Verein mit einem großen Angebot. Im Namen der Stadt bedankte er sich für die Pflegemaßnahmen und die Betreuung der Grüngutannahme.

Walter Wolf gab noch einen Ausblick auf das neue Jahr, in dem wieder bewährte und interessante Angebote gemacht werden. Den Anfang macht am 13. März Maria Schreiber aus Wernberg mit ihrem Fachvortrag über das Thema "Jede Blüte zählt - ideale Stauden und Gehölze für Schmetterlinge, Bienen und Co."

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