31.01.2020 - 15:57 Uhr
NabburgOberpfalz

Ein Vorbild in kommunalen Ehrenämtern

Marktbürgermeister, Stadtrat, Storchenbetreuer und Vereinsfunktionär: Die ehrenamtliche Palette, auf der sich Karl Beer bewegt, ist äußerst vielfältig. Und überall wird seine Arbeit sehr geschätzt. Das zeigt sein 70. Geburtstag.

Die Feuerwehr gehört zu den Lebensinhalten von Karl Beer (Mitte). Die beiden Vorsitzenden Bernhard Blüml (links) und Thomas Prey (rechts) gratulierten ihm zum 70. Geburtstag, während die Feuerwehrkapelle im Hintergrund gerade ein Ständchen spielte.
von Wilhelm Amann Kontakt Profil
Überraschungsbesuch: Die „Diendorfer Waschfrauen“ machten dem Mittelalter-Markt-Bürgermeister Karl Beer ihre Aufwartung.

Die Feuerwehrkapelle spielte im Gasthaus "Schwarzer Adler" ein Ständchen. Und die Führungskräfte der FFW Nabburg machten unterdessen den Anfang: Sie waren die Ersten, die Karl Beer am Donnerstagabend zu seinem 70. Geburtstag beglückwünschten. Für ihre Organisation hat der Jubilar viel getan. 44 Jahre gehörte er dem Vorstand an, zehn Jahre davon als erster Vorsitzender, und über 40 Jahre zählte er zu den Aktiven. Aber auch etliche andere Vereine hatten an diesem Tag Anlass, ihm für seine aktive Mitarbeit zu danken und alles Gute zu wünschen. Gekommen waren Repräsentanten von Feuerschützengesellschaft, Neusather Schlossschützen, TV 1880 Nabburg, SV Diendorf, Fremdenverkehrsverein, Männerverein, Soldaten- und Kriegerkameradschaft, OWV und Herzsportgruppe. Die Vertreterinnen des Bürgervereins, an dessen Spitze Karl Beer steht, mussten sich wegen eines Unfalls entschuldigen.

In einer kurzen Ansprache freute sich das Geburtstagskind, dass ihm somit nahezu alle Geladenen die Aufwartung machten, allen voran freilich Ehefrau Christa und die beiden Töchter mit Familien, darunter vier Enkel. Er betonte seine Bodenständigkeit: In der Arbeit in den Vereinen war und ist es ihm immer ein großes Anliegen, auf Einigkeit und Zusammenhalt bedacht zu sein. So sei es auch beim Mittelalterlichen Markt. Im Organisationsausschuss, den an diesem Abend Martina Klose aus dem Rathaus repräsentierte, laufe es ganz hervorragend, weil es gelungen sei, dass alle im Sinne dieser Großveranstaltung an einem Strang ziehen.

Der "Schwarze Adler" passte gut zu Karl Beer und seinen politischen Freunden. Am "schwarzen Tisch" hieß er seine Kollegen von der CSU-Stadtratsfraktion willkommen, dazu auch den Ortsvorsitzenden Tobias Knechtel und den Bürgermeisterkandidaten Frank Zeitler. Ein Fraktionsmitglied fehlte und grüßte aus Abu Dhabi. Frank Zeitler dankte Beer für den Einsatz für die Partei, der er bereits seit 47 Jahren angehört. Im Stadtrat sei er längst zu einer Institution geworden. Seit 42 Jahren sitzt er in dem politischen Entscheidungsgremium der Stadt und kandidiert heuer nochmals, so dass er es durchaus auf eine rekordverdächtige Amtszeit bringen kann. 16 Jahre lang fungierte er als Sprecher der Stadtratsfraktion. In diesem Amt war er - genauso wie als Organisationschef beim Mittelalterlichen Markt - der Nachfolger von Reinhard Hösl.

Überraschend bekam Karl Beer schließlich noch weitere Gäste. Die "Diendorfer Waschfrauen", die ebenso von den Mittelalter-Märkten nicht wegzudenken sind, überbrachten einen musikalischen Geburtstagsgruß vor dem Hintergrund von Markterlebnissen. Auch Bürgermeister Armin Schärtl befand sich inzwischen unter den Gästen und dankte Karl Beer für die wertvolle Organisationsarbeit. "Z'Nappurch Marckt & Gaudium" heißt es heuer am Wochenende, 18. und 19. Juli, bereits zum 16. Mal.

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